Lerchengesänge. 255
Methode, Leichen einzubalsamiren, hat der Franzose Lar-rey bekannt gemacht. — I-arrs^ ^lsm. äs LtrlrurgstswiUt. II. 236. ff.
Leichenessen, s. Traüermahle.
Leichcngesänge. Lieder, die bei Leichenbegängnissen ge-sungen wurden, waren schon im alten Griechenland üblich.— Pott er Archäol. II. 408.
Leichenhaus (2 B. 34z). Vor Hufeland haben schonLhierry 1787^ und Frank 1788 die Leicherchäuserdringend empfohlen. Aber H u f e l a n d hat erst besondersaufmerksam darauf gemacht. Man kann, wenn manwill, meine Schrift, über Tod und Scheintod, rc.Quedlinb. 1820. darüber nachsehen.
Leichenrede (5 B. 279). In Frankreich hat Claudede Singendes (geb. 1591, gest. 1660) um i6zo dieBahn gebrochen. — Eichhorn Gesch. d. Lit. IV. i. S.457. — In Holland war P. C. Hooft (geb. 1581,gest. 1647) der Vorgänger in Lob- und Leichenreden. —Das. z. S. 1420.
Leihbibliothek (2B. 344). Nach andern hat der Buch-händler Batho die erste in London 1740 errichtet. —Oppos. Bl. I 8 r 7 - S. 1352.
Leim (2 B. 346. 5 B. r8o). Leim aus Knochen zu be-reiten, hat I. F. Boby in Frankreich gelehrt.— NeuesMag. all. neuen Erf. III. 299.
Leinwand (5 B. 280). In Schweden hat man vortnehrern Jahren die Kunst erfunden, die grobe Leinwand,welche zu Segeltuch, Zelten, Säcken u. dgl. verbrauchikwird, mittelst einer Composition von Harz, Talg, Rocken--mehl und kochendem Wasser, stark und dauerhaft zmmachen. Im Jahr 1772 that Jemand den Vorschlag,die Stärke des Leinen- und HanfzeugeS (auch der Netze)dadurch zu vermehren, daß man sie in Gerberlohe ein-,weicht!. Unter den neuern Erfindungen in der Leinewebe?