266 iugenthaler.
blätter. James Sadler, Chemist der Admiralität mLondon , ging noch einen Schritt weiter, und nähe-ke sichdadurch der bekannten Baaderschen Luftpumpe mitQuecksilber (s. Quecksilberpumpe), nach HindcnburgsVerbesserung. Sie ist beschrieben in Nicholsons Journ.der Phys. Nro. X. 1798, und Gilbert Annal. I. 352.
— Die sehr einfache Luftpumpe von Marum , welchedie gewöhnlichen an Güte übertrifft, ist ebendas. S. 379beschrieben. — Eine Luftpumpe von einer neuen Con-flruction erfand James Little. Das. VI. i. — Eineverbesserte Einrichtung der Luftpumpe hat Mendels-sohn in London vor 1305 angegeben. Das. XXII. 96.
— Eine Luftpumpe von neuer Einrichtung hat auchElizur Wrrght zu Canaan in Connecticut erfunden.Das. XXXI. t 87 - — Eine große, möglichst vervoll-kommnete, und dabei äußerst wohlfeile Luftpumpe, hatDr. Messerschmidt in Naumburg beschrieben. Das.XI-III. 144.
Lügenthaler. Eine Braunschw, - Lüneb. Schaumünzevom Herzog Heinrich Julius (1596). — Schell en-de rg Handl. I. 544.
Lumpen. Ein Verfahren, aus den (zum Papier gebrauchtwerden sollenden) Lumpen, die färbenden Theilchen weg-zuschaffen, und solche möglichst weiß zu machen, habendie Engländer Canphel und Cunningham erfunden.
— Journ. f. Fabr. XX. Jun. 441.Lumpen-Ausfuhr-Verbot. Um- dem Lumpenmangel
möglichst abzuhelfen, hat man in mehrern Ländern dieAusfuhr der Lumpen verboten. In Bremen wurde voretlichen und 70 Jahren die Freiheit, Lumpen zu sammeln,für 3 Thaler, und vor 40 Jahren schon für 230 Thalerverpachtet. Seit 1622 durften alle, im Bremischen ge-sammelte Lumpen nur allein den Papiermüllern zu Bre-mrpvypde nnd Alrklpster verkauft werden, Dies