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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Magnetnadel. 271

sich feit dem Jahre 1307 mit dem magnetische» Zustandeder Erde beschäftigt, und gefunden, daß sie 4 magnetischePole, oder 2 magnetische Achsen habe, welche Winkel von28 bis Zo Graden gegen die Erdachse machen. DerNordpol der einen Achse fallt ohngefähr in die Hudsons-straße, ihr Südpol in das indische Meer, unterhalb Neu-Holland; der Nordpol der andern Achse fällt in dasnördliche Sibirien , in die Nahe von Nova Zembla, derihr angehörige Südpol ins Südweer, etwas westlich vomFeuerlande. Diese magnetischen Achsen verändern jedesJahr ihre Lage, und verursachen dadurch die bekannteVeränderung in der Abweichung der Magnetnadel vondem wirklichen Nordpol her Erde (der Declination). Ausder gegenseitigen Lage dieser magnetischen Achsen hat derPros. Hansteen schon vor Abgang der englischen Nord-pol-Expedition die zu erwartenden Abweichungen der Mag-netnadel in jenen nördlichen Gegenden berechnet, undsolche damals drucken lassen. Die wirklichen Beobach-tungen, welche die englischen Seefahrer jetzt an Ort undStelle gemacht haben, stimmen nun mit jenen, von Han-steen im Voraus berechneten, bis auf unbedeutende Klei-nigkeiten, vollkommen überein. Berlin . Nachr. v»St. u. gel. S. i8l8- Nro. 148.

Magnetnadel (5 B. 29z). Ein Instrument, womit sichdie tägliche Variation und die Declination der Magnet-nadel mit großer Genauigkeit messen lassen, hat Pronyin Paris erfunden. Ein ähnliches.Jnstrument hatte schonfrüher Coulomb erfunden, und unter dem Namen decMikroskopischen Boussole bekannt gemacht.-Gilbert Anttal- XXVI. 275. Die vollständigste allerbisherige» Beobachtungen, über den Einfluß des Nord-lichts auf die Magnetnadel, ist von Alex. von Hum-boldh-voM I. 1306. Das. XXIX. 425.

Malerknnst. Der erste unter den. Deutschen , der dtS