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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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2^2 Majestät.

Malerkunst in eine gewisse Form gebracht, und darüberetwas geschrieben hat, war Albrecht Dürer .R.sirnrriann brist. lit, III. 287. s. Malerey.Majestät (z B. 192). Das Prädicat Majestät wirdden christlichen Kaisern und Königen eigentlich erst seitdem I. 1519 beigelegt, da Carl V. zum Kaiser erwähltwurde. Vorher bekamen nur die römischen Kaiser die-sen Titel. Einzelne Beispiele von andern Fürsten mach-ten keine beständige Observanz. Die gewöhnlichen Be-nennungen anderer Könige waren König l. Hoheit,auch Durchlaucht, Herrlichkeit, Gnade. Im I.1521 gab Pabst'Leo X . dem König Heinrich VIII.von England den Titel Majestät. In Frankreich nahm zuersl K. Heinrich II. 1547 denselben an; dochmachten die Kaiser und das deutsche Reich öfters Schwie-rigkeiten, auswärtige Potentaten so zu tituliren. DenKronen Schweden und England ist in dem Conventzu Heilbronn 1631 die Majestät zugestanden. Nach denZeiten des westphälischen Friedens wurde nach und nachdie Benennung Majestät für die Könige ganz allgemein. Jäger hist. stat. Zeit. Lex. II. 14.

Maiszucker (3 B. 29). Es ist schon seit längerer Zeitbekannt gewesen, daß aus den trocknen MaisstengelsZucker gewonnen werden könne. Auch hät schon, vorBürger, Or. Neuhold in Grätz die Versuche ziemlichinS Groß« getrieben. Hermbst. Büll. VII. züi. Z7P.

Makulatur (z B. 29). Schon am Ende des XVII.Jahrh, sollen die Niederländer das zu JoachimsthakiN Böhmen verfertigte Papier aufgekauft haben, Um «Szu Schreibpapier umzuarbeiten. Die Franzosen Deyeux,Molard, Pelletier und Vetkaven haben die Umar-beitung des bedrückten und beschriebenen Papiers ist»Großen versucht, aber andere VerfahrUngsartttt alSKlaproth angewandt, -- Die Engländer haben zuerst