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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Maulwurfshaare. 277

oder Mundharmonika, eines aus 16 Maultrsmmelnbesteheyden Instruments, ist Heinrich Scheibler inCrefeld . Abendzeitung. Dresd. rgiy. Nro. 10.s. Brummeisen.

Maulwurfs haare (3 B. 4z). Zehn Jahre nachher,als Tresy diese Erfindung gemacht hatte, eignete sich derLeipziger Hutmacher Münch solche zu; und vor ohnge-,fähr 15 17 Jahren rühmte sich der Engländer Hareder Erfinder davon zu seyn. Poppe Gesch. d. Techn.II. 366.

Mechanik (3 B. 44). Nach dem Diogenes Lasrtiussoll Archytas von Tarnet (360 I. vor Chr.) die Me-

^ chanik zuerst methodisch abgehandelt haben; aber es istvon ihm nichts der Art auf unsre Zeit gekommen.Eichhorn Gesch.'d. Lit. I. 229.

Medaille, Medaillon (3 B. 46). Nicht die Päbffe,sondern die Dichter sind die ersten, deren Bildnisse inMedaillons gegossen worden. Einseitige gegossene Bild-nisse findet man von Dante der 1321 gestorben ist;desgleichen von Boccaz, der 1375, und von Petrar-ch a, der 1374 starb. Sie sind alle ohne Jahrzahl, ohneGegenseite, ohne Namen des Künstlers. Möhse»Beschr. «. Berlin . Medaillensamml. I. ivi. Gedächtniß-münzen zum Andenken merkwürdiger Begebenheiten, undmerkwürdiger Männer, wurden schon zu den Zeiten deralten Griechen und Römer geprägt. Es werden viel sol-cher Münzen von syrischen Königen angeführt; auch kom-men bei den Numismatikern viel asiatisch-griechischeMünzen vor, welche die Städte Alexandrien , Ephe-sus, Smyrna, Samos , u. a. vermuthliÄ in dieserAbsicht, zur Zeit der römischen Kaiser prägen ließen.Auch unter den römischen Münzen findet man mancheSchaumünzen von Gold, Silber, und vornehmlich vonKupfer. Zu diesen Medaillons kann man auch die Stücke