278 Medicinische Pölicey.
zahlen, die von den Italienern lVüsäaßlioni contornisrigenannt werden. — Die Zeit, wann sie geprägt wordensind, setzt Jobert insonderheit sehr weit zurück, undnimmt an, daß man sie schon in Griechenland ge-braucht habe, das Andenken großer Männer und berühm-ter Kämpfer in den öffentlichen Spielen zu erhalten, unddaß sie schon im I. und II. Jahrh, zu Rom geschlagenworden. Mahudel hingegen setzt die Epoche derselbenin das Ende des III. und bis in die Mitte des IV.Jahrhunderts. — Potter Archäol. III. 95 ff.
Ulsäsßlionl aontornia tr, s. Medaille.
Medicinische Policey (Z B. 209. z B. S99). Ei»brauchbares Lehrbuch derselben hat erst Christ. Gottl.Ludwig 1765. und ein ausführliches geschätztes Systemderselben Joh. Peter Frank, seit 1779 abgefaßt. —Eichhorn Gesch. d. Lit. III. l. S. 660.
Meckäoina korensis. Der erste, der darüber etwasAusführliches bekannt machte, war Fortunatus Fide-lis, ein sicilianischer Arzt, der iüz-> starb. — Kestnermed. Gel. Lex. 298.
Meergras; wie dies zubereitet und behandelt werdenkönne, um damit, statt der Kröllhaace, Polster und Ma-tratzen auszustopfen, hat der Justizrath Lehmann zuCopenhagen 1312 gezeigt. — Mag. d. neuest. Erf.(neue Folge) Nro. i. S. 42.
Mehl, schlechtes, mit Hülfe der Magnesia zu veredeln, hatDavy entdeckt, und Dr. Vogel diese Entdeckung zumTheil bestätigt gefunden. — Oppos. B l. 1317. S. 34Z.eilerverkohlung, s. Verkohlungsosen.ei Neid. Schon bei den heidnischen Völkern wurde diesVerbrechen zum Theil mit dem Tode bestraft. Wenn auchMeineidige bisweilen den Strafen der Menschen entwisch-ten, so glaubte man doch, daß die göttliche Rache sie er-greifen würde, und die Dämonen selbst stellten sich, als