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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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s84 Metallene Geräthschaften.

Metallene Geräthschaften stet- rein und gut zubewahren. Schon im Jahre 1x17 hatte der HofrathOsiander in Göttingen , bei der Betrachtung der aus-gegrabenen römischen Alterthümer zu Salzburg , die Ent-deckung gemacht, daß eiserne Nagel über anderthalb tau-send Jahre zwischen Kohlen unverrostet erhalten waren,und weitere darüber angestellte Versuche haben bestätigt,daß die Kohle ein Mittel sey, nicht nur das Eisen, son-dern auch andere, dem Rost unterworfene Metalle vordem Roste zu bewahren. — Magaz. d. neuest. Erf.(neue Folge) Nro. 5. S. 20.

Metallmischungen. Der Franzose Brün hat ohn-längst eine Metallmisckung aus Silber, Kupfer, Messingund feinem Zinn erfunden, deren Fluß er durch Boraxbeförderte. — Leonhard Tourü hat eine Metallcom-position, eins Art von Semilor, erfunden, die aus 1Pfund reinem Kupfer, 2 Unzen Messing und z Unzengereinigtem Zink besteht. — Eben derselbe hat aucheine dem Silber ähnlich sehende Mischung aus Zinn undGlockengut bekannt gemacht, die sich recht gut zu Verfer-tigung von Taftlscrvicen, zu Platten, um Noten daraufzu stechen, und selbst zur Verfertigung von Schmuck an-wenden lassen soll. — Mag. d. neuest. Erf. (NeueFolge.) Nro. 1. S. 34. Eine Metallcomposttion, welchenicht nur dem äußern Ansehen nach viel Aehnlichkeit mitdem Silber hat, sondern sich auch eben so leicht, wiedieses bearbeiten läßt, hat der Goldarbeiter K. H. Wolfin Dresden erfunden, und ihr deshalb den Namen: Ar-gyrophan ^Scheinsilber) beigelegt. — HermbstädtMus. XU. 96. .

Mstallmor, (Mars rristaUicills), Perlmuttermetall,ein verzinntes Blech, dessen Oberfläche mit wölken- undbaumähnlichen Figuren geziert, und dadurch vermögendist, die Lichtstrahlen mannichsach zurück zu werfen, ist