Orientalische Compagnie.
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Orientalische Compagnie zu Wien . Eine unter CarlVI. 1719 errichtete Handelsgesellschaft, die untrr Kaiser-lichem Schutze mit allerley Waaren nach den Morgen-ländern handeln durfte. — Schellend. Handl. II. 14g.
Orient, innerster. Eine Freymaurer-Benennung, wor-unter man eine Versammlung oder Loge von Brüdernversteht, welche die höchsten Grade besitzen, und in so ferndie Lehrmeister für alle andere Brüder seyn können.Diese Benennung ist 1797 zuerst bekannt geworden. —Ga dicke Frcymaurerl. 372.
Ornithorynchus, s. Schnabelthier.
Orpheus-Harm onikon, Panharmonikon, ein musi-kalisches Instrument, mit einer Tastatur von 5 Octaven,hat der Tonkünstler und Tonsetzcr Leonhard Malze!in Wien erfunden. — Der Freymüthige. iFlZ. N.24. — Neues Mag. all. neuen Erf. III. 250.
Ort. Plato wird für den ersten gehalten, der die Lehrevom Orte zu bearbeiten unternommen hat. Unter denDeutschen hat, so viel ich weiß, der Pros. Jac. Mar-tini zu Wittenberg 1620 zuerst über diesen Gegenstandausführlich geschrieben. — ksirirm. dirt. lit. III. gig.
Oryktographie. Die erste von Deutschland ist vonValerius Cordus 1561. — Beckm. Bibl. I. 8s.
Oscillirende Säule, eine hydraulische Maschine, istvon Mannoury-Dectot zu Paris rgts erfunden.—Gilbert Ännal. XI.UI. 153.
Osella, Osbllo, Ilocello. Eine vsnetianische Sil-bermünze von Guldengröße, welche seit 1522 — 1800geprägt worden. — Schellend. Handlex. II. 149.
Osmium, ein neues Metall im Platin, ist von Smit-fonTennant entdeckt.— Hermbstadt Büll. I. izy.
Osterfest (z B. 204). Ist ganz vhnstreitig schon im II.Jahrh, gefeyert. Es wurde, wie mehrere Feste, 8 Tagelang gefeyert. Im XI. Jahrh, aber hak man es auf z