Zio Panorama.
lautes Geschrei aus, um sich theils selbst dadurch anzu-feuern, theils dem Feinde Schrecken einzujagen. Dererste Urheber desselben soll Pan, der Heerführer des Bac-chus bei dem Zuge nach Indien gewesen seyn. Er warin einem Thale , von einem feindlichen Heere, das demseinigen an Starke weil überlegen war, eingeschlossen, undbat den Gott, seinen Leuten zu befehlen, daß sie zurNachtzeit ein allgemeiner Geschieh erheben wogten. DasHeer der Feinde wurde hiedurch in ein solches Schreckengesetzt, daß es sogleich sein Lager verließ, und davonflöhe. Daher kam es, daß eine jede plötzliche Furcht, diesich, ohne eine hinlängliche Ursach angeben zu können,Jemandes bemächtigt, von den Griechen und Römern einpanisches Schrecken genannt wurde. — Pott.erArchaol. II. 175.
Panorama (z B. 215). Die Erfindung desselben wirdvom Pros. Dreyßig zu Berlin dem Barker streitiggemacht. Ersterer.versichert, schon im Jahre 1792 der-gleichen Zeichnungen gemacht zu haben, und beruft sichdeshalb auf Zeugen; räumt jedoch ein, daß mehrere, undauch Barker zu gleicher Zeit auf dieselbe Idee gerathenseyn könnten, ohne von seiner frühern Erfindung Kennt-niß gehabt zu haben. — Berliner Nachr. v. St. u.gel. S. r82o. Nro. 99.
Panstermühlen. bei denen die Pansterräder, sammt deninnern gezahnten Rädern und Getriebe, mit Ketten durchHülfe einer Winde bei hohem Wasser emporgehoben, beiniedrigem aber tiefer herabgelassen werden, sind, vermuth-lich in Deutschland zuerst, schon vor ein Paar hundertJahren zum Vorschein gekommen. — Poppe Handb,d. Elf. LI.
Pantheismus; die irrige Lehre, daß man das Ganze(vo nZv) oder die Welt, für Gotk.,halt; Gott und dieNatur für Eins ansieht. Diese Art des dogmatischen