Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Z2- Psttlg.

Gleditsch vor beinahe 50 Jahren gelehrt. I» neuernZeiten hat der Apotheker Heydeck in Braunschweig wah-ren Zucker und Syrup aus Pflaumen bereitet; auch derPros. Crome in Mögelin, und Pros. John in Frank-furt a. d. O. haben dies geleistet. HermbstadtBüll. Vll. 95. X. 1.

Pflug (z B. 232). Die Construction eines neuen Pflugs ^hat Guillaume zu Paris 1817 erfunden. PrechtlJahrb. d. pol. Inst. I. 495.

Pfropfen (5 B. 380). Der Bauer Ja.cob Laux ausFrickhofen bei Hadamar hat in einer großen Obstbaum-schule mit dem glücklichsten Erfolge das Pfropfen aufdie Wurzel benutzt. Den Hasen fraß verhütet er in' seinen Baumschulen auf eine sehr einfache Weise dadurch,daß er- im Herbst die Stämmchen mit einer Mischungvon Thran, ko.et!äa und Talg bestreicht.Oppos. Bl. 1317. S. 1024.

Pharmaceurik (3 B. 284). Unter den Schülern des,Herophilus soll Manlias der erste gewesen seyn, dersowol die von ihm selbst, üls auch von andern verfertig-ten Compositionen zusammengetragen, und in einembesondern Werke öffentlich bekannt gemacht hat« Hera-clides von Tarent , Crita Heras aus Cappadocien,

Arckigen-S, Philippus u. a. Aerzte haben ähnlicheArbeiten unternommen, sie find aber verloren gegangen,Md wir wissen davon nicht viel mehr, als was G a lenuSdarüber aufgezeichnet bat. Galcnus bat über die Zu-, sammensetzung der Medicamente XVII. Bücher geschrie-ben, woraus sich ergiebt, was für Compositionen bei denalten griechischen Aerzten üblich gewesen. Auch die spä-tern Griechen haben sich um die Apothekerkunst bemühet;ihre Werke enthalten Compositionen, deren bei Galenits nicht gedacht wird. Außer NicolaS Myrepsus, einemArzte des XIV. Jahrh,, hat kein einziger diesen Gegen-