Pflanzeneotrrpaß. zsi
reffen Blumen fangen an zu welken, wenn man sie 24Stunden lang im Wasser erhalten hat. Einige wenigeleben wieder auf, wenn man ihnen frisches Wasser giebt.Dies Wiederaufleben laßt sich bei allen vollkommen be-wirken (höchstens einige so hinfällige, wie der Mohn, aus-genommen). wenn man brühend heißes Wasser nimmt,und die Blume so tief hineinseht, daß es ohngefahr dendritten Theil des Stengels bedeckt. Wahrend, das Was-ser erkaltet, richtet sich die Blume auf, unö wird wiederganz frisch. Man schneide dann das gebrühete Ende desStengels ab, und setze sie in frisches kaltes Wasser.Man kann den Versuch auch mit Blumen machen, die24 Stunden an der freyen Luft gelegen und einen glei-chen Grad von Derwrlkung erreicht haben. Bei schon zusehr verwelkten oder ganz vertrockneten Blumen ist aberder Versuch ohne Wirkung. Thomson hat diese That-sache zuerst bekannt gemacht, und.Vogel in München ,und Gilbert haben solche bestätigt. — Gilben Annal .I-XI. 225.
Pflanzencompaß. Daß die vorzüglichsten Zweige des,in Hindostan einheimischen, und daselbst Piganmarovgenannten Baums, welche alle horizontal stehen, diemerkwürdige Eigenschaft besitzen, gleich dem Nordpol derMagnetnadel, sich immer nach Norden hin zu wenden,hat Legeaux dr Flvix entdeckt, Und den Baum Pa-rasol-Mandelbaum genannt. Hermbst. Bällen
I. 242.
Pfla.nzenfleisch- ein eignes, hat, so viel man weiß, deLGraf Rumford zuerst angenommen. — HermbstädLMus. XM. 339.
Pflaster. Soll Hippokrateä noch nicht gekannt h>tzbeN. — Schuttz tust. irisäic. 276. s. KüiNlsstruw»
Pflaumenzucker und Pslaumensyrup. Zucker äüsPflaumen scheiden^ hat schon der berühmte BotsrEr
II. Suppk, Br 21.