Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Pietisten. Z25

spielt würde. Die Vorrichtung ist so, daß, mittelst einesPedals, der Spieler nach Belieben mit doppelten odereinfachen Octaven spielen kann. — Oppos. Bl. iZry.Nco. 219. S. 13 r 9.

Pietisten. Diese Benennung ist im.XVIk. Jahrh, ent-standen, da Dr. Spener zu Frankfurt a. d. O. 1670,Herm. Frank, Easp. Schade und Paul Anton zuLeipzig l6g6 ansingen, fromme Versammlungen in ihrenHäusern anzustellen, und Erbauungsstunden zu hallen,

— Seiler Tabellen. XVll. Jahrh. 2. Tab.Piganmarov, ein Baum, s. Pflanzencompaß.Pilgerhospitälbr; kommen in Nürnberg schon 1360

vor. — Kl. Chcon. Nürnb. 20.

Pillen (3 B. 291). Ob Hippokrates solche schon ge-kannt habe, ist wenigstens ungewiß. Schultz (Mst.meä. 278) will keine Spur davon bei ihm gefundenhaben. Gölike ist jedoch anderer Meinung Mist. ms-äic. 647). Die Amelungischen Pillen sind von Pe-ter Amelung, einem Arzte'zu Stendal , im Anfange. des XVII. Jahrh, erfunden. — Kestner med. Gel. Lex.34. Eine Art von balsamischen, blutreinigeuden Pillenhat Ge. Ernst Stahl (geb. 1660, gesti 1734) erfun-den. -— keim mann trist. lit. VI. 79z. — Die Po-lychrestpillen hat Joachim Becher vor 1632 er.funden. — Eichhorn Gesch. d. Lit. III. 1. S. 376,

— Eine neue wirksame Pillenmaffe aus Lslx rinci tr^-strsrß^ats hat der'Wundarzt Fr. Molwitz. in Stutt-gard erfunden. — 'Hufeland Journ. d. pr. Arzneyk.VII. 4. S'. 154. Nett erfundene Pillen gegen dievenerische Krankheit, s. diese.

kiltutus sntipoäsAriaas. Hat Mich. Dvriug(gest. zu Breslau 1644) erfunden. — ttsiwm. trist,lit. VI. 790,

kiltutse tr^Lierioae. Hat Georg Horst (geboren