Porcellan. Zzz
reyen. — Poppe Gesch. d. Tech». IN. 84. s. Buch-druckerkunst.
Porcellan (3 B. 314). Herr von Reaumur, der inden Jahren 1727 und 1729 seine Untersuchungen überdie Natur des Porcellans bekannt machte, hat das Haupt-sächlichste, worauf es bei der Bereitung desselben ankommt,entdeckt, und die ersten richtigen Begriffe davon mitge-theilt. Er hat zuerst den wichtigen Satz gelehrt, daß dieMaterie, woraus wahres Porcellan verfertigt wird, einesolche seyn müsse, die beim Brennen in- den ersten An-sang der Verzinsung geht, und daß darin das Wesentlichedes Unterschiedes zwischen Glas und Porcellan bestehe.—Gren Chemie. 2te Aüfl. I. 262. — Crell neues chem.Archiv. III. 140. 163.
Porcellan, chinesisches, japanisches, s. ChinesischesPorcellan.
Porcellanmalerey. Der Franzose Montamy war dererste, der vor 60 Jahren die Kunst heraus brachte, daßdie auf das Porcellan aufgeschmolzenen Farben dasselbeColorit behielten, wie vor der Verglasung. Er starb aber,ohne hinreichende Nachrichten darüber hinterlassen zu haben»Die Kunst mußte also von neuem wieder erfunden wer-ben.. Der Chemiker Gaß zu Seves gab sich vorzüglichviele Mühe um eine solche Entdeckung. Auch Contöerfand eine beträchtliche Anzahl metallischer, im Feuernicht wandelbarer Farben; welches aber alles nicht hin»/ reichte. Endlich behauptete Dihl in Paris , das Ge-heimniß erfunden zu haben, welches sich auch nach ange-stellter Untersuchung bestätigte. --- Poppe Gesch. d,Lechn. III. 315.
Porphyr (5 B. Z88). Aus dem, was ich oben beim Ar-tikel Harte Wasser gesagt habe, geht hervor, wie Lad»da zu diesem Wasser gekommen seyn soll.' Nach demTode des Tadda ist die Kunst, in Porphyr zu arbeiten,