ZZ4 Porpormo-NotH.
an Kaffaelke Curradi gekommen, der sein Geheim-niß dem Domenico Corsi mitgetheilt hat, welchesnachher auch von Cösimo Silvestrini genutzt ist.Doch glauben Winkelmann, Fiorillo und Beck-mann, daß die Bearbeitung des Porphyrs jederzeit, undsogar in dem barbarischen Zeitalter bekannt gewesen sey,wikwol die Künstler immer lieber in andern Steinartenwelche weniger hart und spröde sind, mögen gearbeitethaben. — Beckm. Erf. V. 94.
Porpprino-Roth. Der Name Porporino wird zuRom einer künstlichen animalischen Substanz gegeben,'hieman zum Eingraben in Stein und zur Musiv-Arbeit an-wendet. Verschiedene Schatten davon fand man an derSt. Peterskirche, wo sie zur Verzierung gebraucht wordenwar. Das ^Porhorino-Roth ist ein schönes Braun-roth. Der Bruch davon ist schuppig; es hat sehr wenigGlanz und ist von beträchtlichem Gewicht. Die Masseschmilzt im Feuer, und wird nachher in Formen gegossen.Sie ist so hart, daß sie bei allen Verrichtungen DeSSteinschneiders gebraucht werden kann. Nachdem Lam-padius ein Stück davon erhalten halte, ist es ihm ge-lungen, diese Substanz nachzubilden. — Neues Mag.all. neuen Erf. lll. 108. — Hermbstadt. Äüllet.Il 140.
Porter. Vor dem Jahre 1730 hatte man in Englanddreierley Arten von Bier, Aehl, Bier und Zweipfen-nigbier; welche, als an Güte und Stärke verschiedeneAkten, gewöhnlich vermischt getrunken, und auch in Ver-schiedenen Mischungen gefordert wurden. Weil dies aberUnbequemlichkeiten hatte, so gerierh ein Brauer, NamensHarwood, um das gedachte Jahr auf den Einfall, denLeuten die Mühe der Vermischung zu ersparen j und eineignes Getränk zu brauen, was an Geschmack und Kraftdem vermischten gleich käme. Dies gelang; und weil das