Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Pyrometer J4z

die Kunst, Purpur zu färben, war, so ging sie doch wie-der verloren,, und erst in neuern Zeiten ist manches da-von wieder aufgefunden Worden. In der peruanischenStadthalterschaft la Puntade Santa Elena fandman schon langst eine Art Purpurschnecken, womn dieSpanier Tuch aus Segorischer Wolle Eostbar roth färb-ten. — Cole entdeckte im I. 1636 auf den Küsten vonSommersetshire eine ähnliche Art Schnecken. —Plümier nahm sie auf den antillischen Inseln wahr,und Reaumur und du Hamel machten an den soge-nannten Purpureyern, welche sie an den Küsten vonPoitou fanden, und die wirklich eine Art von Buc ri-nn m waren, merkwürdige Versuche. — Poppe Gesch.d. Techn. III. z6/.

Pyrometer (z B. 342). Ein eignes Pyrometer zur rich-tigen .Bestimmung des Hitzgrades beb der Steingutfabri-cation, welches aus besondern thönernen Cylindern bestand,die in einer Hitze von verschiedenen Graden immer bi^auf eine gewisse Größe schwanden (oder dünner wurden)und sich dann zwischen winkelförmig aufgerichteten Metall-stiften bis zu einer gewissen Tiefe hineinschieben läßt, hatWedgwood (s. diesen) erfunden. —' Poppe Gesch. d.Technol. III. 293. WedgwoodS Pyrometer ist von.seinem Erfinder 1782 bekannt gemacht. Wie Thoncy-linder dazu zu verfertigen sind, hat Gazeran in.Pa-ris gezeigt. — Gilb. Annal. VIII. 23z.

Pythagorische Philosophie. Der erste unter denDeutschen , der sich mit deren Wiederherstellung vorzüglichbefaßte, war Johann Sch effer, Pros. zu Upsala, jim1664. —Heimm. tust. lit. III. 162.