Rocken
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liche Ehre mitzutheilen, herrschte besonders bei KaiserCarl V. und König Franz I. von Frankreich ; und sie,nebst der Veränderung des Kriegswesens durch das Ge-schütz, trug vieles zur Aufhebung der eigentlichenalten Ritterschaft bei. Inzwischen waren noch inden Zeiten dieser Ritterschaft von Fürsten gewisse Orden,oder Gesellschaften von Rittern, errichtet worden, diesich zur Beobachtung allgemeiner und besonderer Pflichten,Ausbreitung und Beschützung der christlichen Religion,Bekämpfung der Ungläubigen, Belohnung der Treue,Erhaltung der Eintracht, Vermehrung des Nationalruhms,und dgl. verbanden, und durch äußerliche Zeichenvon andern unterschieden, Die Aufnahme in eine solcheGesellschaft war ein Merkmal der Achtung, und einLohn der Verdienste; daher haben die Regenten, auchnach Erlöschung der alten Ritterschaft, die alten Ordenbeibehalten, und noch neue gestiftet, um auswärtige ehereigne Unferthanen zu ehren. — Ein ziemlich vollständigesDerzeichnißder vorzüglichsten geist- und weltlichen Ritter»orden, in alphabetischer Ordnung, findet man in Jä-> gerS hist, stat. Zeit. Lex, It. 405. ff. s. Orden.
Ritterdichtcr, Rittrrpoesie. Vergk. Eichhorn Gssch.d. Lit. II. 1. S. 188 — 197.
Rocken. Versuche, dumpfigen Rocken durch oxygenirt^salzsaures Gas zu rectificiren, hat der ObermedicinalrathMogalla zuerst angestellt. — Schles. Provinzial-blätt, Ort. 1305. S. Z 58 . f.
Rockenmacher, waren in Nürnberg 1419. — ^KleineChron. Nürnb. 29.
Röhre (5 B. 421). Eine Maschine aus Stein, Holz undandern festen Materialien, Säulen,, Röhren, rc. zu schnei-den, hat der Engländer Wright erfunden. — -FlörkeEncykl. II. 51. Eine Maschine, bleyerne und zinnerneRöhren ohne Löthung zu machen, hat Aug er in Paris