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nicht ganz im Reinen. Man nimmt arr, «r sey ursprüng-lich lateinisch geschrieben, nachher von dem Verfasserselbst ins Deutsche übersetzt worden. Ueber der deutschen Übersetzung sey das lateinische Original in Vergessenheitgerathen; und man habe ihn aus dieser deutschen Über-setzung nachher aufs neue ins Lateinische übersetzt. Nachder Zeit sey die alte ^ deutsche Sprache in den neuerndeutschen Dialect, aber nicht glücklich umgeändert worden.— Eichhorn Gesch. d. Lit. II. i. S. 481. 485 .ackgeschwulst, s. Sp.eckgeschwulst. ' ^
acke ohne Nach, s. Leinwand.
aducäer, Sadducäer. Eine Glaubenssecte unter denJuden, deren Stifter ein Rabbiner, Namens Sadok ,war, der ohngefähr 200 Jahre vor Chr. Geb. lebte. —Schellenberg Handlex. II. züz.
Sage (4B. 8). Sogenannte Stich- oder Stoßsäge»,die m einem Griffe fest sitzen, beschreibt Palladius (äs re rüst. 1 ^. 1. tit. 4z). Künstliche Arten vonSägen gab es schon in den altern Zeiten. Cicero ge-denkt einer Säge, womit ein Dieb den Boden einesSchlankes herausgesagt harke. — Schäfer in Regens-,bürg -erfand 1769 eine Säge, wovon das Sägeblatt aneinem Stangenpendel befestigt war, das sich hin und herschwang. — Eine Sägemaschine, womit Säulen undandere Rundungen geschnitten werden können, gab duQ.u?t an. — Lewenaü erfand eine Säge, im Waldebeguem Bäumt abzusägen. Sie wird jedesmal, wenn sievott dem Arbeiter angezogen würde», durch eine Fedsöwieder zurück gestoßen.^- P opp e Gesch. d. Tech«. U, 42.
Sägemühle (4 B. 9). Mühlen mit vielen in Bewe-gung gesetzten Sägeblättern, welche Einen Baum, oderMehrere Bäumt auf einmal in viele Bretter zerschneiden»gab es schon im XVl. Jahrh. Pighius erzählt voneiner solchen Mühle, die in kurzer Zeit mit Einem Auge