Saigerhütten.
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mehrere Schnitte that, und die er 1571 bei Regensburg an der Donau sahe . Der Franzose dü Quet gab inder ersten Hälfte des XVUI. Jahth. eine Sägemühle an,worin mehrere Sagen zu gleicher Zeit bewegt wurden.Moses CoakeS zu Washington in Nordamerika erfandeine Sägemühle, bei welcher der einmal durchgesagteBaum von selbst wieder zurück läuft» und sobald diesgeschehen ist, die Säge mit großer Genauigkeit stets wie-der an einem andern Orte einfällt. — Die erste brauch-bare Beschreibung einer Sägemühle lieferte L. C.Sturm im Jahre 171g. I. M. Beyer ging 17ZAnoch ausführlicher und genauer zu W?rke. Belidoraber theilte 1740 besonders lehrreiche Erfahrungen überSägemühlen mit, die beim Bau dieser Maschinen mitNutzen angewandt werden konnten. Euler (1756),Koovenhofer (1770), Mönnich (1779), Nancar-row (1794), und vorzüglich Langsdorf (1802) habendie Theorie der Sägemühlen berichtigt. — Poppe Gesch.d. Tech«. II. zä. 40. f.
Saigerhütten, Saigerwerke. Schon im XIV. Jahr-hund. und früher halle man sogenannte Saigerhütten,worin man aus dem silberhaltigen Kupfer das Silbermittelst hinzugesetzten Bleyes zu trennen im Stande war.Im Jahre 1492 aber legten die Gebrüder Hans undGeorg Allenbeck «ine solche Saigerhütte zu Frey-berg an, worin sie aus dem Kupfer neben dem Silberauch anderes Erz erhalten konnten. Vermuthlich ist dieseSaigerhütte im Grünrhal diejenige, welche im Jahre1584 von Marcus Uttmann an den Kuhrfürsten Au gust von Sachsen verkauft wurde. Bis gegen das Endedes XVl. Jahrhund; hielt man diese Saigerkünst geheim.Im Jahre 1561 verbesserte «in RathManN ChristophKruphvlz das Erzbrennett im Joachimsthal so, daßum die Hälfte der Kohlen und Hüttenkosten erspartn> Suppl, B» 84,