278 Saucen zu Taback.
man schon zu Anfange des XVII. Jahrhunderts. ZuAnfange des XVIII. Jahrh, wandte ein Jude in Holland die Cascarille zur Beiße an, und soll blos dadurchgroße Reichthümer erworben haben. Bolongaro zuFrankfurt am Main erfand ebenfalls treffliche Tabacks-bechen, wobei er Millionen gewann. — Poppe Gesch,d. Techm III. 48> s. Labacksbeitzr. 5 B. 510. ,
Saugfeder (?Iurns Lsprrants). Eine mit einem Rohr,in welchem Dinte enthalten ist, verbundene Feder, wodurch einen Mechanismus, durch Eintauchen des Schna-bels und der Spiye des Rohrs in das Dintenfaß, indemman den Stempel empvrzieht, Dinte einaesaugl, und dasZurücktreten des Stempels durch eine Schraube verhindertwird, hat der Franzose Bouvier erfunden.— Hermb«städt Büllet. V. 221.
Saug'lichle, die beiin Brennen durch- hohle Dochte im-merwährend atmosphärische Luft einsaugen, hat derHofrath Wuttig zu Berlin vor 171z erfunden. —Hermbstadt Mus. V. 102.
Schaf er spiel. Das erste noch bekannte Schäferspiel, oderSchäferdrama in England, ist lirsrus sn6 6sIIatlissvow Jahre 1534. Elchhorn Gesch. d, Lit. IV. 2.S- 677.
Schäferpoe'sie (4B. zg). Unter den Spaniern gabJüan de la Encina um 1500 im altspanischen Styldie eksten nothdürftigen Schäferspiele. — EichhornGesch. d. Lit. IV. i. S. 164. — Unter den Portugie-sen sang Bernardien Ribeyrv gleichfalls um 1500Eklogen. Den achten Ton der idealischen Schäferwelttraf aber in portugiesischer Sprache erst Saa de Mi-i:anda aus Coimbra (geb. 1495, gest. 1556). Das. 246.— In Frankreich schrieb schon Element Marat(geb. 1496, gest. IZ44) Eklogen.. Das. zisr. — Der