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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Zgo SchlüsMochdeckel.

den neuern Schlüsseln nach gewissen verwickelten Linien, ^Schnörkeln und andern ungewöhnlichen Gestalten aus,und eben danach richtete man denn auch die Besetzung ^des Schlosses ein, damit nicht leicht ein anderer Schlüs-sel zu dem Schlosse passen könnte, u. s. w. — PoppeHandb d. Erf z^6.

S ch l ü sse! l o ch d eck el (osckie - untres), der inwendig anjedes- Schloß eines Schranks leicht angeschraubt werdenkann, so daß selbst derjenige das Sckloß nicht zu öffnenvermag, welcher auch den Schlüssel dazu hat, hat derFranzose Regn! er erfunden. Eine auf Reisen vorzüg-lich nützliche Erfindung — Poppe Gesch. d. Tech». II. 52.

Sckmelzstahl, Guß stahl. Die Erfindung des ge-schmolzenen Stahls, oder Gußstahls ist um dieMitte des XVIII. Jahrh, zuerst in England bekannt ge-worden. Eine schnellere Bereitungsmethode desselbenerfand Mashet in Glasgow . Auch Tiemann auf !der Carlshütke bei Eimbeck erfand 1304 eine neue Artden Gußstahl zu bereiten, die vor dem englischen Vor- ^züge besitzen, sich auch recht gut schweißen lassen soll.

Bor etwa 10 Jahren erfand der Franzose Clouet dasMittel, Gußstahl im Großen so zu bereiten, daß er demdamastener Stahl ähnlich war. — Poppe Gesch. d. ^Techno!. II. 410. s. Gußstahl. E

Schmetterlingsgroschen, Gulden und Thaler.

Sind Spielmarken, welche der König von Polen, Frie-drich August. I. ums Jahr 1700 zpm Spiel amDresdner Hofe schlagen ließ. — Schellenberg Hand-lex. II. Z87. E

Schminke (4 B. 64) Von den römischen Damen wurdedie Schminke schon zur Zeit des Plautus gebraucht;nämlich Bleyweiß oder Kreide, die Haut weiß zu ma- ^

chen, und Mennig, sie roth zu färben, — Adams röm. ^

Alterth. (zte Aufl.) II, 160.