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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Spital, das alte, hat in Nürnberg schon vor 1290 «xistirt.

Kl. Ehren. Nürnb. n. s. Hospital.

Spitzen (s, Kanten 2 B. 216), Tondersche. Die Fa-brication derselben hat der Kammerrath Meier in-gum Kloster gelehrt. Die Spitzenfabrication im AmteTendern und in der umliegenden Gegend, beschäftigt ge-gen 12,000 Personen, Der Zwirn, woraus diese Spitzengemacht werden, steigt von 4 bis 500 Rthl. das Pfund,

Und die Preise der Spitzen selbst sind von 1 Schillingbis ro Thaler die Elle. Schlesw. Holst. Prov.Der, ll. Jahrg. 1312. V. 529. Ein Verfahren, derFabcication einer neuen Gattung Spitzen und Tülle ausBaumwolle, Seide, Gold und Silber, hat Fromontzu Paris 1317 erfunden. Prechtl Jahrb. d. polit.

> Inst. I. 49z. Genahete, oder gestickte Spitzenwaren , wenigstens schon in den ersten christlichen Jahrh,vorhanden. Besonders verzierte man damals Kirebenge-

. rathe damit. Der Haupksitz der Kunst, solche Spitzen zu 1machen, war vorzüglich in Genua, Venedig und andernGegenden Italiens. Von da kam sie nach Frankreich , ?den Niederlanden und Deutschland Zu Paris wurde imJahre 166Ü unter Eoihert eine eigne Manufartur fürgenahete Spitzen (Points) errichtet, welche bald ingroßen Ruf kam. Die allerfeinsten und berühmtestenSpitzen wurden schon frühzeitig die niederländischen, be-scvdns die aus Brüssel, Mecheln, Gent, Antwerpen und aus verschiedenen andern Gegenden Brabanks. Mankann sich denken, wie fein und schön der Flachs zu sol-chen Spitzen gesponnen und gezwirnt seyn müsse, da dieaus Einem Pfunde verfertigte Ellcnzahl nicht selten6emo bis 7000 Gulden kostet. Poppe Handb. d.

Erf. 265. Vcrgl. 2 B. 2l6.

Spitzrad. Der Engländer Prior hat vor einigen Jahre»zum Zuspitzen der Nähenadcln und Stecknadeln, ei» Spitz-