Stachel. 425
erste gute wissenschaftliche Uebersicht war Achen-wall's Staatsklugheit, 1761. Nach ihr stand diePolitik als Wissenschaft zn Zahre lang, in Materieund Form, still. Zu einer neuen systemakijchen Be-handlung machte endlich Schlözer 179z, bei der Er-scheinung seines allgemeinen Staatsrechts, Hoffnung, diraber nicht in Erfüllung ging. Christian DanielDoß, der Commemator des Schlözerischen Grundrisses,holte das Mangelnde nach, und verband in seinem Hand-
' buch der allgem. Staarswissenschaft, feit 1796 die Theileso unter sich, daß sie eine einzige, in sich selbst zusam.menhängende WifsenschSlt geworden sind, — EichhornGesch. d. Lit. III. i. S. 602.
Stachel. Fontana ist der erste gewesen, der die Feuch-tigkeit derjenigen Thiere, welche mit dem Stachel verwun-den, gehörig untersucht hat. — Fontana von, Vipero-gist- 149.
Stärkemehl. Daß die Verbindung des BrechweinsteinSmit Stärkemehl ein untrügliches und kräftig wirkendesBrechmittel sey, hat Hufeland erfunden. — Journ. d.pr. Arzneyk. V. 461.
Stärkezucker (4 B. r6o. 5 B. 49z). Dem KaufmannKnockenhauer zu Potsdam ist es gelungen, aus der
. Stärke einen wirklich krystallinischen Zucker darzustellen.—Hermbstädt Büll. XI. 96. s. Kartoffelzucker.
Stahl (4 B. 160). Gemeiniglich wird dem Reaumürdie Erfindung zugeschrieben, Stabeisen dadurch in Stahlzu verwandeln, daß man es in anderes geschmolzenesEisen eintaucht, und es darin eine Zeitläng bleiben laßt.Aber Agricola (1561) und Jmperati, (169g) undandere haben bereits auch dieses Verfahren, als eine be-kannte und übliche Sache, beschrieben. — Beckm. Erf.
' V. 95. s. Cementstahl. Schmelzstahk.
Stahl einzulegen. Dikse Kunst erfand der Engländer