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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Suppe.

HauseS gegeben, dessen Stelle nachher der, einesSüdluft-Hauses angenommen ist. HufelandJourm d. pr. Arzneyk. XI,. 4. S. 115. Vergl. Lungen-messer.

Suppe. Suppen waren schon in den allerältesten Zeitenüblich, aber sie mögen zum Theil sehr schleckt gewesenseyn. Die Laredemonier hatte» bei ihren Mahlzeiten einesogenannte schwarze Suppe die aber

so schleckt war, daß ein Bürger von Sybaris, der nachSparta .kam, und mit zur öffentlichen Mahlzeit gezogenwurde, sagte: Er wundere sich nun nicht mehr, daß dieLaredemonier so tapfer waren, denn ein jeder würde täu-sendmal lieber sterben, als mit einer so schlechten Kostzufrieden seyn. Dotter Archäol. II. 6z6.

Suppenbrod, ein schmackhaftes, gesundes, kräftiges, undzugleich wohlfeiles, für die ärmer» Leute hat der Dr.I. A. Braun zu Waltcrshausen erfunden, und igi?bekannt gemacht. Hermbstädt Museum. Xl. 297.

Suppen gries. Die Bereitung eines sehr zweckmäßigbefundenen Supvengrieses, aus Kartoffeln, hat derKaufmann Joh. Fried r: Sckönherr in Dresden er-funden. Hermbstädt Museum XIV. 141.

Superintendent (5 B. 509). Der Merkwürdigkeit wegenverdient wol bei diesem Artikel bemerkt zu werden. daßChristoph Hegendorf, der zu Frankfurt vr. Zur.und lLZ7 Stadtsyndicus zu Lüneburg wurde, im Jahre1540 noch Superintendent daselbst geworden ist.läinurneil Litteratur, jur. eäit. 2. x, 274.

Sykophanten; waren in Athen , aufrührerische böseBuben, die ihr beständiges Geschäft seyn ließen, kleineHistörichsn aufzulreiben, und bei jeder Gelegenheitaufzugreifen, um rechtschaffene und angesehene Leuteanzuklagen. Da« Wort Lu-cschsivr«- bedeutet biswei-len auch falsche Zeugen, aber in einem eigentlicheren