Uhrfeder. 469
uhr. Rejserihr. Weckuhr. Halsuhr. Ninguhr. Eingriffscir-kel. Uhrräder. Uhrgehäuse. Uhrkette. Räderschneidezeug.Uhrzeiger. Sckneckenschneidezeug. Englischer Haken. Ab-gleichstange. Eompensationspendel. Uhrfeder. Vollziehe«.Uhrschlüssel. Zieferblatker.
Uhrfeder. Die erstes, vollkommenen Tisch- und Taschen-Uhrfedern wurden in England gemacht. Die französischen,deutschen und schweizerischen waren damals viel schlechter.Schon gegen das Ende des XVII. Jahrh. stng mau an,bei Verfertigung der Uhrfedern die Beschaffenheit desStahls zu berücksichtigen. Ein französischer Flüchtling,der sich in London niederließ, machte die Federn wenigerzerbrechlich, als die übrigen Arbeiter dieser Stadt, indemer ,sie in Talg abhärtete. Vernon in London ahmte diese Methode nach, und fand sie vorzüglich.Gabler, der sein Lehrling gewesen war, folgte ihm, sowie Blakey der Aeltere, und Maberly. Diese trugenüberhaupt zur Verbesserung der Uhrfedern viel mit bei.In Frankreich wurden sie noch immer am schlechtesten be-arbeitet. Im Jahre 1714 oder 1715 ging der alteBlakey mit einer Menge Federn nach Paris , ließ sichdaselbst nieder, und legte eine Uhrfederfabrik an.Im Jahr 1719 ging er nach England zurück, und zweivon seinen Arbeitern errichteten zu Paris eine ähnlicheFabrik. Im Jahr 1727 zog Blakey selbst wieder nachParis , und legte abermals eine Fabrik an. Im Jahre1733 legte er Maschinen an, welche vom Wasser getrie-ben, die Federn gleich schmiedeten, schliffen, u. s. w. —Poppe Gesch. d. Techn. II. 159. f.
Uhrgehäuse. Taschenuhrgehauje von Chagrin, die denJaspis und Achat nachahmten, hat Johann Diedeyerfunden. — Poppe Gesch. d. Techn. !l. 155.
Uhrkette. Eine, mittelst einer Kurbel in Bewegung ge-setzte Maschine, womit sehr genau die Glieder der Kette»