Uhr.
156. — Eine Uhr, die so eingerichtet ist, daß man da-mit eine Minute nach Belieben in verschiedene Anzahlgleicher Theile, von 60 bis 14z theilen kann, hat derUhrmacher Sparrevogn in Dänemark erfunden. —Neues Mag. all. neuen Erf. III. 250. Die ersteUhr auf dem sogenannten Uhrthurm in Paris , hat CarlV, im Z. 1370 aufstellen lassen. Ein deutscher Uhr-macher, Heinrich Wite, erhielt die Wohnung auf demThurm, und die Aufsicht über das Werk. — Hamburg ,rrnparth. Corresp. 1820. Nro. 9.— Die großen brei-ten eingehäustgen Taschenuhren, die unter dem Namender schwedischen Uhren sehr beliebt wurden, erschie-nen zuerst im Jahr 1781. — Poppe Gescb. d. Tech».
H. 149. — Eine sogenannte elektrische Pendeluhrhat der Pros. Ramis in München vor einigen Jahrender Akademie der Wissensch. daselbst vorgezeigt; aberihren Bau geheim gehalten. Einige Monat später Haider Universitäts-Mechanicüs Buzengeiger in Tübin-gen dem Könige eine mit dem elektrischen Pendel verbiin,-ene Vorrichtung vorgelegt, welche ein« mit Secunden-,Minuten- und Stundenzeigern versehene Uhr bildet. —Gilbert Annal. H,I. iL8. — Der Uhrmacher Gerberzu Liegnitz in Schlesien hat eine Pendeluhr verfertigt,welche ein Jahr geht, den Monatstag durch einen Zeigeranzeigt, der auch im Schaltjahre nicht gestellt werbendarf, und, welches das Vorzüglichste ist, und sie zu einem,hiS jetzt vielleicht einzigen Kunstwerke macht, dem verän-derlichen Gange der Sonne folgend, die wahre Son-nenzeit für jeden Augenblick anzeigt. Dies geschiehetmittelst eines Zeigers, welcher von einem, mit der Uhrverbundenen Werke vorwärts und rückwärts getriebenwird, dessen letzteres Rad eine besondere Krümmung hak.
— Dass H.X. 109. s. Repekiruhr. Taschenuhr. Hölzerne lUhr, Monduhr. Vlexkaikuhr. Queckstlveruhr. Stockknopf«