49§ Wassermühlen.
vor ohngefähr 20 Jahren der Liefländer Heine. Abersie war völlig unbrauchbar. Das. 23.
Wassermühlen, horizontale, sind sehr alt. InDeutschland trifft man sie vielleicht gar nicht an, aber inItalien, Frankreich und Schweden , auch in der Türkeywaren sie schon sehr lange gebräuchlich. D'Arvieuxhat diese Mühlen sogar im zweiten Viertel des XVIU.Jahrh, auf dem Berge Libanon und Earmel gesehen.Rad und Mühlstein waren an einer und derselben Wellebefestigt. — Poppe Gesch d. Techn. l. 173.
Wasserpumpe, eine neue hölzerne, um damir das Was»ser aus tiefen Brunnen zu heben, hat der EngländerStephens erfunden. — Neues Mag. all. neuenErf. III. rsz.
Wasserräder (5 B. §54). Seit dem Anlange des XVIIl,Jahrh, sind sie ein Gegenstand der genauern Untersuchunggeworden, um eine eigne Theorie derselben zu erfinden,wonach man sie am vortheilhaftesten bauen könnte. Dieersten Untersuchungen, welche hierauf abzwecklen, und dievon der gehörigen Leitung der Aufswlagwasser unzertrenn-lich waren, rühren von Parent 1704, Pilot 1725,Cassini und de la Hire her. Dielen folgten Mar»tin 1737, Du Bost 1747, Williams 1746, De-parcieux 1759, Kästner 1769, Karsten 1770,Lamberr 1775, u. a. m. her. — Poppe Gesch. d.Teckn. I. 166. Eiserne Wasserräder haben die Engländerin neuesten Zeiten verfertigt. Auch in Deutschland giebtes dergleichen schon von ausnehmender Wirksamkeit» näm-lich in der königl. Münze zu Dresden , und in -er Woll-manufacrur zu Wolkenburg in Schlesien . Diese Wafftt»räder ließ der Engländer Whi terfield in der gräflichEinsiedlerschen Eisengießerey zu Mürkenbcrg in Schlesien verfertigen. Ein solches Wasserrad hat über 500 Cent-ner am Gewicht. Poppe Handb» d. Erf. 24. Reue
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