Wasserrohren. 497
Wasserräder, deren Bau von besonderer Beschaffenheit ist,keinen Wasserfall, sondern eine bloße Neigung in demBette eines Backes oder Stromes, die ihre Schnelligkeitbeschleunigen kann, erfordern, weil es hauptsächlich dieSchnelligkeit, und nicht das Gewicht des Wassers ist,was die r'adförmige Bewegung erzeugt, hat John Ed-wards von Urbana ich Ohiostaate erfunden. — Hes-perus. 1820. Beyl. Nro. 6. S. 43.
Wasserrohren. Eine neue Composition aus Thon zuWasserrohren, die im Feuer eine Kieselharte^-annehmen,durch Kitt vereinbar, gesund, dauerhaft und holzerspa»rend seyn sollen, hat der Steinguifabrikant ChristianDröseln Elgcrsburg im Gothaiscken erfunden. Aehn«liche irdene Röhren, die man sogar beim Brannte-weinbrennen, statt der kupfernen in Vorschlag gebrachthat, hat vor etwa ro Jahren der spanische Töpfer Tho-mas Lolumo Perez verfertigt. In den Branntewein«Lrennereyen zu Bilbastro sollen sie'schon seit iMl imGebrauche seyn. — Poppe Gescb. d. Tech». III. 296.Schon vor 1770 hat Jsaak Narbel, ein Schweizer ,die Erfindung gemacht, töpferne Wasserrohren mit Gla-sur, anstatt der hölzernen, unter die Erde zu legen, umdas Wasser durch ganz London zu leite». — Berlin erSammt. II. zy8.assersckeu, s. Hundsbiß.asser-Schlag Uhr, s. Wasseruhr,asferschwerdlilie (4 B. 351), Nicht Guyton beMorveaux, sondern William Skrimshire ist derEntdecker. — Hermbstädi. Büll. a. a. O. u. XI. 15,
Wasserstoffgäs. Einen sehr einfachen Appatat, Umdurch Verbrennung von Wasserstoffgäs Wasser zu erzeu-gen, hat Cuthbettson erfunden. Gilbert Annak»II. l8l.
Wassertrommei. Diese haben die Kranzoftn als Blas-
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