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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Weinessig. goz

Len Jahrh. bereits von einem sächsischen Landgeistlichenbei Obstbäumen angewandt. Oppos. Bl. 1820.S. 904.

Weinessig (5 B. 559). Der erste Essig, den man hatte,war Weinessig. Daß ohne Mitwirkung der atmosphäri-schen Luft die Verwandlung des Weins in Essig unmög-lich sey, hat schon Rozier gekehrt; und Ehaptal undHermbstädt haben, dies bestätigt. Die Bereitung desWeinessigs aus trübem Wein und Weinhefen, rst eine 'alte Kunst. Boerhave kannte das Verfahren der Be-reitung genau. Parmenti er und Hermb stäkt brach-ten trefflichen Weinessig aus frisch gegornem Weinmost zuStande, und Chaptal bewies, daß die mittägigen Weine,die reich an Geist sind, auch den besten Essig liefern.Poppe Gesch. d. Techn. IU. 247. s. Essig,einkelter, s. Kelter.

einstock. Ein Verfahren, um das Thränen des Wein-stocks zu verhindern, und seine Reife zu befördern, hatLambry erfunden. Precht! Jahrb. d. pol. Inst.I. 469.

Wei ntra üben kernen. Daraus ein Del zu gewinnen,welches dem Provenceröle vorzuziehen ist, hat man im I.1818 in Mainz mit Vortheil versustit. Späterhin hatder Pater Onorati zu Neapel diese Kernen zu demsel-ben Behuf benutzt. Schnee Landwirthschaftl, Zeit.1819- S. 45.

Weintraubensaft. Daraus nickt blos Syrup, sondernauch einen krystallisir- und rafsinicbaren Zucker zu berei-ten, hat man vor mehrern Jahren in Frankreich erfunden.Die Franzosen Foücques und Dorosne verwandeltenFarinzucker aus Traubensaft dadurch in ordentliche Zucker-hüte, daß sie jenen Zucker bei der geringen Wärme einesMarienbades, oder durch Dämpfe schmolzen, ihn mehrereMale durch einen wollenen Sack siltrirten, dann preßten,