Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
Seite
517
JPEG-Download
 

Ziegenwolle. 517

man aber den goldnen und silbernen Zieferblöttern denVorzug. Aber seil der Mitte des XVM. Jahrh, zogmau die Zieferblättcr von Email wieder hervor. Seit^ etlichen und zo Jahres baden die Schweizer und Fran­ zosen deutsche Zieserii eingeführt. Poppe Gösch, d.Techn. II. 150. -Ziegeln, s. Dachziegeln.

Ziegenwolle. Strümpfe aus Ziegenwolle, die den fein-sten Castorstrümpfen gleich gekommen seyn sollen, hatschon vor mehr als 60 Jahren der Etatsrath Ritschkowin Rußland verfertigen lassen. Poppe Gesch. d. Techn.

1 - 478 .

Xinounr c^uvicurn. Ist von Hermbstädt durchMischung einer Auflösung des blausauren Kali mit schwe-felsaurem Zink bereitet, und in mehrern Fallen von Ner-venkrankheiten mit Nutzen angewendet worden. Hufe-land Journ. d. prakt. Arzneyk. I-, z. S. :o6.

Zink (4 B. 420). Der erste, welcher dies Metall vorsätz-lich durch Zusatz eines brennbaren Wesens aus dem Gal-mey dargestellt hat, war also Henkel, der solches schon1721 gemeldet hat (Kießhistorie 571 und 721). Derschwedische Bergralh Anton von Swab erhielt 1742ebenfalls dies Metall durch die Destillation, so wie auchMarggraf im Jahr 174Ü. Im Jahr 174z errichteteChanjpion ein Zinkwerk zu Bristol , dergleichen seinNachfolger James Emerson zu Henham bei Bristolangelegt hat. Wahrscheinlich ist dies Halbmerall in Indien entdeckt worden, ohne daß man dort das Geringste vomeuropäischen gewußt hat. In welchem Jahre es von daherzum erstenmale nach Europa gebracht worden, ist ungewiß;wahrscheinlich ist dies bereits- im Anfange des XVII,Jahrh, geschehen. Robert'Boyle (geb. 1Ü27, gest.Töyi) nennet schon den indischen Zink, auch wirddessen schon von frühern Schriftstellern gedacht. B eck-