Zopfthaler. 'Zch
Zj tz, s. Kattundruckerey.
'Zopfthaler. So werden die Thaler Friedrich Wil.Helms l. von 1717 bis 2l genannt, weil auf denselbendas Brustbild des Königs zuerst mit einem Zopf erschien.Aus derselben Zeit hat man auch Z o p fd u c a l en, Aö p f-guldeK,rc. — Schellen berg Handl. II. 562.
Zucker (4 B. 426). Die ältesten Nachrichten von deineige.ntficken Zucker finden sich bei den gleichzeitigenSchriftstellern der Kreuzzüge (s. diese). So sollen z. B.wie Albertus Agnenfis erzählt, die Kreuzfahrer aufden Wiesen bei Tripoli in Spr'ie'n, süßes Honigrohr,welches Tnora httß, in großer Menge angetroffen h'gben.Eigentlich ist Ostindien das wahre Vaterland des Zucker-rohrs. In Ehina ist die Landschaft Suchüe'n 'vor-züglich reich an Zucker. Aus Ästen kam das Zuckerrohrzuerst nach Cypern, dann nach Schilfen, wo es, wie ichim 4 B. gesagt habe, schön ums I. 1148 in Mengegebraucht wurde. Es ist nicht unwahrscheinli'ch, daß dieSaracenen es aus Indien mit dahin gebracht haben.A.us Sicilien.chieß, der portugiesische ,Prinz Heinrich,herzog von Vi.se», Zuckerrohr holen) und es im Jahre1419 nach Madera , und nach Porto Santa'hinverpflanzen, von wo aus es nach den übrigen kanarischen) ZUjeln, und dann erst nach Brasilien und nach 'ver-schiedenen Ländern von Europa gebracht wurde. In) Spanien , Neapel und der Provence kam eS zrem-, Tch gut fort; am besten und reichlichsten gedieh, es dochimmer zwischen den Wendekreisen. Hm Hahke4643 Mgendie Engländer zu Barbados , an, Zucker.zu ibauen.Die Franzosen ^ahmten dies auf St. Christoph bald. nach. .Als die Holländer von den Portugiesen aus Bra silien vertrieben und in Guadeloupe aufgenommenwurden,, legten sie daselbst 1648 hie erste Zuckerplantagean. Die Franzosen verpflanzten das Zuckerrohr auf die