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Durch Calttbrieu und Apulicn.
Regenschirmhändler nicht auftauchen würde. Aber ich bekamihn weder an diesem Abend noch am andern Morgen zuGesicht. Und auch die Äthiopierin sah ich erst andernMorgens beim Frühstück.
9.
Rrggio.
Um 7 Uhr früh stand ich zur Weiterfahrt gerüstet aufdem Bahnhof von Scilla. Der Direttissimo nach Reggio hätte um diese Zeit eintreffen sollen, hatte aber wieder sogroße Verspätung, daß man sogar den erst auf 8 Uhr fälligentrsno inisto ihm durfte vorangehen lassen. Mir war sonntauf der Station eine volle Stunde Wartezeit beschicken, diemir aber in so malerischer Gegend bei Sonnenschein undfortwährender Aussicht auf die Bucht und das offene Meer,sowie auf die stolzen Felsen jenseits des Bahnkörpers nichtlangweilig wurde. Auch boten Felder und Gärten unferndeK Bahnhofgebäudes mit ihren mir zum Teil unbekanntenblühenden Blumen und Sträuchern allerlei Anziehendes. EineZiege, die hier genug Grünzeug gefunden hätte, knappertemit Vorliebe an einer zufällig daliegenden Orangenschale;ein echtes , Capriccio."
Dann kam der Bummelzug, und nun begann die glück-licherweise langsame Fahrt durch eine Gegend, die man ein-fach paradiesisch nennen muß. Denn indem man in daseigentliche „Stretto" in die Meerenge von Messina gelangt,hat man während der ganzen Fahrt die nordöstliche SpitzeSiziliens mit ihrem Leuchtturm, die Berge der Insel, danndas mit seinen weißen Häusern am Strande sich ausdehnendeMessina samt seinen stolzen Hafenanlagen gegenüber, undimmer enger wird die dunkelblaue Straße, auf der die Zahl