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Frauenfeltl als Zentrum (Geschichte (1er Dufourkarte, Seite 14,Häberlin-Schaltegger, Geschichte, Seite 104).
Im März 1827 wurde Sulzberger von der thurgauischenRegierung mit der topographischen Aufnahme des Kantonsbeauftragt und fertigte 1828—30 ein Musterblatt mit derGegend vom Hörnli bis zur Linie Guntershausen-Oberkofenin 2 Farben (Wasser blau) mit ausführlicher Zeichenerklärung.
> Dasselbe findet sich in der Kantonsbibliothek.
Vom 13. Dezember 1830 datiert der „Vertrag zwischender Kommission der inneren Angelegenheiten des KantonsThurgau und dem eidgenössischen Ingenieur-Hauptmann JakobSulzberger von Frauenfeld “ über die Erstellung der Karte,wonach
1) der Ingenieur sämtliche Vermessungskosten bestreitetund alles, was im Laufe der Vermessung gezeichnetund geschrieben wird, dem Staate abliefert, insbesondereeine getreue Kopie aller Aufnahmeblätter in zweck-mäßigem Format;
2) der Staat vergütet:
a. für die Vermessung und Aufnahme W vom Meridiandes Schloßturmes zu Bürgten per Quad ratstunde70 Gulden;
b. für dieselbe 0 vom Bürgler Schloßturm 75Y2 Guldenwegen größerer Entfernung vom Wohnorte und da-heriger Vermehrung der Reisekosten;
c. für die Kopie aller Aufnahmeblätter ein Entschädnisvon 400 Fr. — 2ö Louisdors;
3) die Arbeit bis 1838 vollendet sein muß;
4) es dem Ingenieur gestattet ist, von der Karte in ver-jüngtem Maßstab, höchstens in Regalformat, eine Kopiefür sich zu machen und solche durch Stein- oder Kupfer-
► druck dem Publikum zu übergeben.
Am 9. April 1833 trat der Vertrag Sulzbergers mit Dufourin Kraft.
Sulzberger verpflichtet sich, seine Aufnahme, die in1:21 600 gemacht war, in 1 : 25 000 zu kopieren und gegeneine Entschädigung von 28 Fr. per Quadratstuude der Eid-genossenschaft abzuliefern (Geschichte der Dufourkarte, S. 33).
1835 erhielt Dufour die Kopien der Blätter 5—8, und im