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übersteigenden Schilfrohre zeugen von dem fetten Schlamm-boden.
Die vor dem Gewell des vorherrschenden Westwindes ge-schützten Buchten eignen sich auch am besten zur künst-lichen Gewinnung von Neuland. Arbon, Romanshorn und Kreuzlingen-Konstanz haben große Auffüllungen vor-genommen. Südlich Arbon im Bahnhofquartier bis zur Aach-mündung sind gegen3 ha gewonnen wor-den. InRomanshornist das ganze Gebietvon Bahnhof, Lager-häusern und Werfteaufgefüllter Seeboden (Fig.9). Anderen Stelleverzeichnet die Kartevon 1836 eine Bucht(Fig. 8). Der Hafen,der mit 7,51 ha Ober-fläche der größte desBodensees ist, wurde1840 — 44 vom StaateThurgau erstellt und1853 — 55 erweitertdurch die Nordostbahn-gesellschaft (Boltshau-ser, Seite 106 —111).
In derlvonstanzerBucht umfassen dieAuffüllungen vom drit-tenViertel des 19 .Jahr-hunderts das Gebietdes herrlichen Stadt-gartens, des jetzigenHafens und des Bahnhofs, sowie in Fortsetzung auf Schweizer-boden das Gelände der Seestraße bei der Badeanstalt (Fig. 1).
c. Der Rheinlauf Konstanz-Gottlieben.
Die Rheinstrecke Konstanz-Gottlieben unterscheidet sichwegen des ruhigen Laufs und der ausgeglichenen Wasser-führung nicht wesentlich vom Untersee.
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Fig. 9. Die Hafenbauten von Komanslioru.(üach den Plänen des thurg. Baudepartementsin die Siegfriedkarte eingetragen.)
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