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Zcberrr Lehrmittel im Vfturgau.
Bekannter noch als durch die Tätigkeit im Erziehungs-rate wurde Scherr im Thurgau durch seine Schulbücher. ZurZeit, als er in amtliche Stellungen berufen wurde, befandsich das thurgauische Lehrmittelwesen in unbefriedigendemZustande. Um 1850 wurden verwendet:
Hur ckem Verlag cker krrlehungrrster.
1. Ein thurgauisches Lesebuch, 1. und 2. Abteilung (Fibel und Wort).
2. „ „ „ 3. und 4. „ (Satz und Aufsatz).
3. Eine geschichtlich-geographische Beschreibung des Kantons Thur-gau von Pupikofer.
-4. Eine Anschauungsgeometrie,b. Thurgauische Gesänge.
». Hur äem Verlage Uer Kircdenrster.
8. Ein Spruch- und Liederbuch in 3 Abteilungen.'
7. Hübners biblische Historien.
8. Kirchengebete.
9. Der Lehrmeister.
6. Hur verrehieaenen Verlagen.
10. Schmids biblische Geschichte in 2 Bündchen.
11. Weiß, Geographie der Schweiz .
12. Zimmermann, Schweizergeschichte.
13. Sammlung von Rechnungsaufgaben mit Vorrede von Wehrli.
14. Bumüller, deutsche Schulgrammatik.
Von der letzten Gruppe wurde indessen nur Schmid all-gemein gebraucht. — Außer den genannten Büchern besaßendie Schulen noch Schreib- und Zeichnungsvorlagen und eineäußerst armselige Ausrüstung mit Karten. Die Lehrmittel derersten Gruppe stammten größtenteils von Wehrli oder vonseinen Schülern. Die beiden Lesebücher litten an bedrückenderEnge und waren auch in der Anordnung nicht eben glücklich.Auch der Lehrmittelwert vom Spruch- und Liederbuch warsehr gering. Und Pupikofers Thurgau konnte man nicht alsSchulbuch im eigentlichen Sinne des Wortes auffassen. SchmidsBüchlein litt am Fehler, daß es die biblischen Erzählungenin einer besondern Kindersprache bot?) Ganz schlimm waren
0 Zum Beweis diene folgende Stelle: „Der Engel sprach:Der heilige Geist wird über dich Herabkommen; darum wird auch