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ihr Rath und Hilfe verhieß, wenn sie deren bedürfen sollte, da ergroßentheils dieser Sachs wegen in's Thurgau zurückkehre.
Die Ruderer, Vater und Sohn, brachten ihn nach Arbon , woihn Willimar und die Seinigen mit Sehnsucht empfiengen. DieBurg des Zentgrafen war voll Jammers, denn es war ihm ein liebesKind gestorben, und der Presbyter drang alles Ernstes in den Greis,hinzugehen und ein Wunder zu wirken. Gall tadelte das unwillig,da ihm eine solche Gabe nie innegewohnt habe, begab sich jedoch, alsTalto ein zweitesmal einen Boten geschickt hatte, in's Schloß, woer denr Vater und der Mutter innig an's Herz redete, mit ihnenbetete, und als die Gräfinn getröstet war, Talto aber unbewegt blieb,diesen auf den Thurm unter das Sternengewölbe führte und hier zuihm sagte: Der Herr und Schöpfer von diesem Allem und deiner undmeiner, der alles Leben giebt, das da leuchtet und riynt und waltet,nimmt häufig eines armen Mannes Kind, ohne daß ihr Großen dieserErde es mehr achtet, als wenn ein Laub von diesen Burgbäumenim Winde herab geweht wird; ja ihr tadelt es, wenn der Arme allzulaut jammert um das, was sein Blut und Leben ist; wo aber dasKind eines Großen von dannen gerufen wird, da stürmet ihr denHimmel. Wenn euere Söhne in der Könige Kriegen, Opfer der Ehr-und Ländersucht, in der Blüte hinfallen und in solchen Reihen undHaufen verscheiden, daß sie, wie verflossenes Jahr nach der Schlachtbei Tolbiak, noch todt aufrecht an einander dastehen, so neiget ihrVäter vor dem Throne und rufet: Heil dem Könige! Hat nun etwader König, der diese Welten da oben mit zwei Fingern mißt, einengeringern Namen als ein langhaariger Merowinger ? Zentgraf, dubist ein gesetzkundiger Mann, und die Schöffen werden erscheinen,sobald dein Bote ruft. Lade Gott vor den Mallus und fordere Mer-gelt für dein Kind! — Der Tribun stuhnd erschrocken und wie nieder-gedonnert, schaute den Profeten erstaunt an, der mit ihm geredet wienoch Niemand, und sagte dann halblaut: Herr, vergieb dem armenSünder! und kehrte schweigend mit Galln die Treppe htrab. Erstunten, wo Gall der still weinenden Frau noch einmal freundlich zu-redete und dann, die Stirne der kleinen Leiche mit dem Kreuze be-zeichnend, Abschied nahm, brachen die Schleußen auch seines Innernmit heißen Thränen; er ergriff Galls Hand und hätte sie geküßt,wenn dieser es nicht, abgewehrt. Dann verließ sie der Greis mitherzlichen Worten, indem er selbst seine Augen wischte, und gieng zuWillimar zurück.
Am nächsten Morgen wiederholte Gall dem Presbyter seinen