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Des hl. Gallus Zelle an der Steinach im Jahre 614 / von Dr. Anton Henne
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Himmel. Ton und Art und Weise des Mischen Alprufes, welcherchristlich umgetauft noch zu meiner Zeit existirte, liegt in Folgendem:Hoho, hoho, Globus, kiobus!

Nehmet euern Weg im Schutz der Lasen,alle Thiere, die hie oben grasen!

Nehmt eure Tritt' an der Lasen Handauf Säß und Berg, auf Weid und Wand!und mögen die Oiulus hüten gut,was in die Alp gehören thut!

Gusss, Gusos!

Oiulus, Oiulus!

behütet sie wenn der Norke naht,

Behütet sie vor des Fanken Rath!

vor dem bösen Rücken

durch seine Tücken,

vor dem Nebel weiß,

vor dem glatten Eis,

vor des Wolfes Zahn,

vor des Wurmes Nahn,

vor des Bären Zung ',

vor des Steines Sprung!

Ousss, Ousos!

Oiulus, Oiulus!

Hoho, hoho, Oiobus, Oiobus!

Lases (Ouros) waren die Mischen Götter, Oiulus ihre Göttinnen,Feen. Norken und Fanken, Funken, Fenken uralte, im Gebirge bisOesterreich noch lebende Namen der neckischen Bergkobolde, wie früherder Urbewohner. Die ächt Mischen und keltischen Appenzellernamen:Guirrür, Gasten (d. h. Berg, Las, Lust), Ossbris, Oosloii, 8uirr-butis (Kevatis), LurZlu, 8ol, Lkonoru, OIunx, 6luis, 8itereii,OunO, OroZon u. a. weisen ausgemacht auf voralemannische Be-wohnung.

In jenen Tagen langte Gallus von seiner Reise wieder inArbon bei Willi mar an. Er gieng sogleich zum Zentgrafen,dem er Berichte vom königlichen Hofe brachte, über welche dieser inStaunen gerieth. Bei Taltos Gemalinn traf Gall die bekümmerteSalvia von Berg, und vernahm, was auf der letztem Burg undauf Manabrechteshofen vorgefallen war: Hildegards plötzliches Ver-schwinden, das Findelkind und Walthers Gemütskrankheit, welche seineMutter unter Thränen schilderte. Gall erklärte, diese Sache betreffend,