Buch 
Des hl. Gallus Zelle an der Steinach im Jahre 614 / von Dr. Anton Henne
Entstehung
Seite
186
JPEG-Download
 

186

von Gaia und Richild, durch den treuen Boten in die Burggebracht, und erklärte die Tochter ihren Eltern den entschiedenen Vor-satz, in die skotische Schwesterngesellschaft in der Mehrerau ein-zutreten. Damit legte sie den Findling in Hildegardens Arme, welche,nachdem sie vernommen was sich an dessen Ankunft knüpfe, und inihrem Herzen über ihn sogleich klar, ihn um so gerührter an ihr Herzdrückte, als sie, wie sie von ihrer Freundinn vernahm, bereits fürden kleinen Menschen, ohne es zu ahnen, viel gelitten hatte. Wieder in diesem Moment in der Burg ankommende Walther sie soerblickte, und vor die hohe, schöne Gestalt, wie vor eine Heilige, reuighinstürzte, und ob sie ihm seinen Argwohn verzieh, das gehört zu denDingen, welche der Leser für sich selbst ergänzen muß.

Später Abends machte sich Gall auf den Weg nach seinerKolonie an der St ein ach.