^ß ich nicht, glaube aber, daß Herr Gemeindeammann Zehnderin Ettenhausen Ihnen genauere Auskunft geben kann, ob Roth dieNachschatzung verlangt hat oder nicht.
Mit Wertschätzung ergebenstAbr. Bischof, Zimmermeister.
Verfügung.
Die evangelische Kirchenvorsteherschaft Frauenfeld wird umbeförderliche Einsendung des bereits sub 25. v. Mts. einverlangtenLeumundszeugnisses ersucht.
Den 5. Juni 1883. Verhöramt.
Frauenfeld , den 1. Juni 1883.
Tit. Bezirksamt Dießcnhofen!
Hiemit ersuche ich Sie, den Julius Gutersohn, früher inFrauenfeld , nunmehr in Dießcnhofen, darüber befragen zu lassen,°b es wahr sei, daß er seiner Zeit, als es sich um Ausübung desUberschlagsrechtes in Bezug auf das Friedthal handelte, dem Jakob^oth Fr. 4—5000 versprochen habe für den Fall, daß er, Roth,rhm. dem Gutersohn, seine Rechte auf die genannte LiegenschaftErete. Der Verhörrichter: Dr. Sandmeyer.
Julius Gutersohn, Kaufmann, gebürtig von Matzingen, wohn-est in Dießcnhofen, gibt auf sachbezügliche Frage an, er wissev°n einem solchen Anerbieten nichts. I. Gutersohn.
Geht nun mit dieser Erklärung wieder an das tit. Verhör-^chteramt des Kantons Thurgau .
Dießcnhofen, den 2. Juni 1883.
Der Bezirksstatthalter: Denker.
Verfügung.
Das Friedensrichteramt Frauenfeld wird um Auskunft ersucht,o ihm einmal bekannt geworden, daß Julius Gutersohn dem An»^schuldigten Jakob Roth Fr. 3—4000 Profit anerboten, wenn era s Überschläger des Etablissements Friedthal zurücktrete.
Den 8. Juni 1883. Verhöramt.