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lich konnten auch wir Offiziere uns um ein Quartierumsehen. Aber in allen Gasthöfen, wo wir, unser drei,anläuteten, hieß es: „alles beseht", bis wir schließlichim Hirschen im Niederdorf ein mehr als bescheidenesNachtlager erhielten. Kaum waren wir eingeschlafen,ertönte die Sturmglocke: es brenne in der Enge, hießes. Doch diesmal überließen wir das Löschen anderen,drehten uns auf die andere Seite und schnarchten weiter.
Die paar Tage in Zürich gefielen uns ungemein.Zu tun gab's nicht viel, die Ruhe war längst wieder-hergestellt. Die Herren Zürcher konnten es schwer ver-dauen, daß Truppen aus ihrem ehemaligen Untertanen-land bei ihnen Ordnung schaffen sollten. Und so wurdenwir rup'ite cupite entlassen und nach Frauenseld be-fördert, wo wir natürlich mit etwelchem Stolz einzogenund ordentlich gefeiert wurden.
Endlich nach acht langen, zum Teil sehr schweren, zumTeil fröhlichen Wochen ging's wieder der Heimat zu.Bruder Fritz holte mich in Bürgten ab. Schon bevorNeukirch erreicht war, mußte unterwegs ein Krankerbesucht werden, was mir natürlich als ein gutes Omenvorkam, während später unser Herr Pfarrer mich mitder Bemerkung aufzog, die Abwesenheit der Aerztemüsse manchmal doch auch für etwas gut sein, wenig-stens sei während meiner langen Abwesenheit in derganzen Gemeinde niemand gestorben. Kurz, man lebtesich bald wieder ein, und alles ging wieder seinen ge-wohnten Gang.
Daß ich während dieser Zeit immer und immer anmein Mädchen dachte, obwohl ich ihm keine Zeile zu