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OK. K zu lesen ist, auch Kantonsrat. Wie oft habeich nicht seinen Degen mit dem goldblanken Knäufe,den er so oft in den Sitzungen der obersten Landes-behörde als Zeichen seiner Amtswürde trug, umgürtet!Mein Vater, musikalisch angelegt, blies flott das Kla-rinett und brachte es im Militärdienst zum Kapellmeister.Das war natürlich ein genügender Grund, unseren Zu-namen zu ändern.. Aus „S'Kolbe" wurde „Kapell-meisters." Den fast meterlangen, schneeweißen Federbuschauf dem vorsintflutlichen Tschako habe ich bei unserenKriegsspielen oft getragen. Es ist wahrhaftig ein Un-glück, daß dieses Stück verloren ging. Etwas von dermusikalischen Begabung muß auch auf Bruder Fritzübergegangen sein; er wählte aber die Trompete, tratin die Musikgesellschaft von Bischofszell und später die-jenige von Mettlen ein. Das Beste daran war, daß diewandernden Händler aus Ungarn und Kroatien wäh-rend längerer Zeit in Neukirch weder Mäusefallen nochRattenpulver mehr an den Mann brachten.
Die Kantonsschule.
Also wurde ich beim Rektorate der Kantonsschuleangemeldet und fuhr kurz nachher in Begleitung desVaters nach Frauenfeld zum Aufnahmsexamen. MeinHerzchen war nicht mehr an seinem gewöhnlichen Platz;schon als ich ahnungsvoll beim düstern Schloßturm vorbei-schritt und als endlich die Kantonsschule vor mir stand,die ich unbedingt als das größte Gebäude der Erdetaxierte, da war es jedenfalls bedeutend nach der Hosen-