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Die Sekundärschule.
Schuppli, mein Lehrer, mein Ideal! Jetzt mein alterFreund! Wie mutztest du den jungen Geist zu fesseln!Wie klar mutztest du deine Ziele darzulegen, zu zeigen,was du von uns verlangest, was wir von dir verlangendursten! Wie ernst stelltest du uns das Leben vor, ohneuns den Weg zum Ziele gar zu schwer zu machen.„Vouloir, c'est pouvoir!« Ich verstand das aber nachfeinem vollen, ganzen Inhalt erst später.
Ueber Mittag war ich im „Herzen" einquartiert,wo mir, nebst drei oder vier andern, eine Suppe, undzwar eine sehr grotze in mächtiger Schüssel, mit einemBrötchen, zum Kostenpreise von zwanzig Rappen ver-abreicht wurde. Jetzt klingt's freilich anders. Da müssensolche Zungen, wenn sie eine halbe Stunde weit her-kommen zur Schule (ich hatte I Vi Stunden), wenn nichtTable d'hüte mit allerlei Süßigkeiten, doch wenigstensmit zweierlei Fleisch und dito Gemüse abgefüttert wer-den. Unser Getränk fanden wir gratis und ad libitumbeim „Herrn Vrunnenwirt." Die Zeiten ändern sich!
In einem prächtigen Liede: „Die Thurbrücke beiBischofszell " heitzt es:
Wer die Brücke will betreten,
Soll im Gehen auchFromm ein Vaterunser beten,
Nach der Vorzeit Brauch!
Ich glaube aber, ich habe den frommen Brauch,zum Andenken an den traurigen Tod der Söhne derFrau von Hohenzorn in den Wellen der Thür, mehrals einmal vergessen.