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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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117
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Valerius.

Sie kennen die heisseste Begierde meines Frenivdes; sie können seine Großmuth nicht süsser belohne«^als wenn sie ihm die Hand Claudiens wieder schenken.

Hordrich.

Das will ich; noch ist es nur sein Eigen-thum, so ich ihm zurückstelle. ^

Valerius.

Dieses Band wird sogar das Volk besänftigen;und wenn es dann verzeihen kann, wird es auch ver-gessen können. Sie waren einst dem Bürgertheuer unendlich theuer.

Hordrich.

Wenn ich ihm theuer war, so muß mein Undankihm nur abscheulicher seyn; die Wunde ist vergiftet,die ein Bösewicht schlägt, den man liebte.

Valerius.

Verscheuchen sie den schwarzen Wahn, der sietauschet. Ich eile direktenBemühungenunftrsFrrun.'des mit meinen kindlichen zu unterstützen. baldGehen sie mich wieder froh, und glücklich. (Eilend ab.)

Hordrich.

Der Himmel beglücke sein zärtlich frommes Be-tragen! reine Hoffnung belebt doch immer dieSeele des Tugendhaften; dunkle Besorgnisse verfol-gen den, der Tugend, und Geivissen zu Boden trat.

Zweenter Auftritt.

Hordrich. ( Lucius, der gib Herrin tritt, Horbrichenwild anblickt, und dann mitraschen Schritten umher geht.')

H r Hord,