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Valerius.
Sie kennen die heisseste Begierde meines Frenivdes; sie können seine Großmuth nicht süsser belohne«^als wenn sie ihm die Hand Claudiens wieder schenken.
Hordrich.
Das will ich; — noch ist es nur sein Eigen-thum, so ich ihm zurückstelle. ^
Valerius.
Dieses Band wird sogar das Volk besänftigen;und wenn es dann verzeihen kann, wird es auch ver-gessen können. —— Sie waren einst dem Bürgertheuer unendlich theuer.
Hordrich.
Wenn ich ihm theuer war, so muß mein Undankihm nur abscheulicher seyn; die Wunde ist vergiftet,die ein Bösewicht schlägt, den man liebte.
Valerius.
Verscheuchen sie den schwarzen Wahn, der sietauschet. Ich eile direktenBemühungenunftrsFrrun.'des mit meinen kindlichen zu unterstützen. — baldGehen sie mich wieder froh, und glücklich. (Eilend ab.)
Hordrich.
Der Himmel beglücke sein zärtlich frommes Be-tragen! — reine Hoffnung belebt doch immer dieSeele des Tugendhaften; dunkle Besorgnisse verfol-gen den, der Tugend, und Geivissen zu Boden trat.
Zweenter Auftritt.
Hordrich. ( Lucius, der gib Herrin tritt, Horbrichenwild anblickt, und dann mitraschen Schritten umher geht.')
H r Hord,