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-Hordrichi.
LuciuS! du hier? - deine Zähne knirschn,.
Was soll das schnelle Keichen, der wilde Blick, wassoll die wüthende Bewegung ankünden?
Lucius. »
(Stromweit, und mit harter Stimme:) daß du,deine Entwürfe, alle deine Freunde verlohren, zuGrunde gerichtet, ohne Rettung gestürzt sind; ——.lind daß dein Umsturz vielleicht auch mich verschlingt.
Hordrich.
kege die tobende Ungestümme; höre mich gelassenan; heicre dich auf.
Lucius.
Ha! — soll ich lächeln, wenn der Donnerkracht, und mich zerschmettern will? soll mich viel-leicht der sanfte Gedanken entzücken, daß dein feigerAnmuth mich nach sich ins Verderben reißt? — war«s dein Sohn, ein blöder, zärtlicher Schwächling,
Den du mit der niederdrückenden Last des fürchterlich-sien Geheimnißes beladen mußtest? war es Julius,der Sclav der bürgerlichen Freyheit, der einzige, dertödtlicheFeind unsrer Anschläge, den du bey Aventicumschonen, den du statt der Todtengrube in leichte Ket-ten liefern mußtest? konnte das schauerliche Dunkel, .die gräßlich hervorbrechende Flamme, die es ver-drängte, das lärmende Gewinsel, das Geklitter derWaffen, — konnte eine schreckenvolle, zu Mord,und Blut geschaffene Nacht hirnlose Rührung in direrwecken? waren dieses die rauchenden Opfer, die dudeiner Größe, und dem Heil deiner Freunde schuldigwarst?
Hord,