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Hordrich.
Willst du mich tödten? sind es blutende Vor-würfe , mit denen du den äusserst elenden ganz ze»quetschen willst? — und wer hat mich zum äusserstelenden gemacht? —— du und deine böse Rathschläge.
Lucius.
( Sich verächtlich von ihm wendend r) Undank zurFeigheit! — Thörichter! konnte ich von einem Zagehaften bessers erwarten?
Hordrich.
Stille den emporwallenden Zorn! —— Noch istRettung. — Julius! —
Lucius.
Rettung? Julius? — ja, der war's, der dirden letzten Streich versetzte. Klüger, als du schonte«r nicht; seine List tödtet dich. An die zehentausendFreunde — hörst du die Menge? — hatte ich berwaffnet, die sich eines muthlvsen Unwürdigen erbar-men, und ihn aus dem Schlunde des Todes reißenwollten. Julius — verfälschte Bestürzung war inseinen Zügen — lauft auf sie zu; schwatzt ihnen vonPflicht, von Vaterland, von Thränen, vonFlehcn,und gewisser Erbärmniß vor; erweicht die unmänn-lichen. — da schreyen sie weibisch mit gesenktenHaüptern zum toll rasenden Volk; sie ringen sich dieHände vor den Vorstehern, vor den Druiden, dieüber deinen Fall frohlocken; — aber nur ergrimmter,nur ungehaltener ist der Pöbel; seine Wuth wünschtdir tausend Leben um dir tausend entreißen zu können.Bald werden ss» auf eine» Scheiterhaufen gebunden