Jon ſantes alle die ſahen dieda waren. Dodie gůten menſchen jnnen wnrden
das man ſant leuinum getoͤdt het.
das was jn gar leid vñ klagten jn
mit groſſem weinen. vnd ſein wietin bꝛiſildis kam auch dar mitt 5a
kinde das er ir auß dem tauff geben het. vnd klaget vnd weinet je-
merlichen vnd ſpꝛach. warum̃ ha -bend ir den heyligen menſchen der
ein erleüchter iſt geweſen vnſchul-
digkli;hen. vnnd auch ſo jemerlich
en ermoͤꝛdet. Do ward walbert alſo zoꝛnig das er ir dʒ haubt enzwei5 ge. vnd ertoͤdtet auch ire kind
o namen ſeine junger ſeinen hei-ligen leichnam vnd dz kindelin. vñlegten ſy in ein grab. daz hetten dieengel wol bereitet. vnd begrůbentbꝛiſildis auch darbey. ¶ Die liebẽheiligen wurden gemarteret an dẽandern tag des monats nouẽbꝛisdo mã alt nach criſti geburt vierhundert vnd ſechtzig jar. vnd ſantbonifacius hat ſein leben geſchꝛibẽ.vnd iſt geoffenbaret woꝛden vonſeinen dꝛeyen jungeren. Nun helffevns der lieb vater leuinus vm̃ goterwerben das gebet das er vns erwoꝛben hatt Amen.
Vonſant Martin,
I
¶ Der lieb her. ſant martin der tgeboꝛen auß panonia der ſtat vndward in ytalia ertzogen. vnd was
eines reichen ritters ſune der was
ein heyden vnnd het tauſent rittttvnder m. Vnd do ſaut martin ze-hen jar alt was. do gewan er giſe liebe ʒů got. vnd ʒů criſtenlichengelaaben. do er zwelff jar alt watdo begeret er dz er ein einſidel
de es mocht aber ſein begird nitetfült werden. vnd do er fünffßehenjar alt waz do macht man jnzůnter über ſeinen willen. vnd gab im
ſein vater vil knecht vnd der die/
er behielt er nur einen vnd er diente dem ſelben knecht vnnd zohe inſein ſchůch ab. vnnd er dienet auden armen leliten geren durch golgemeinglichen.
Emes mals reyt ſant Marimit vil reitern. do ſahe er ein arm
menſchen an dem wege der gien