Dag lxxiii-nackent vñ was dz weter gar kaltö er das ſahe do gedachte er. mir
att got den menſchẽ behalten. vñlum ſein ſchwert vnd ſchnitte den
autel võ einander. vñ gabe demamen den halben teil. do ward erdarfro. vnd wand ſich ſelber indzander halb teil vnd er reit mit ſein-8 Nellen vñ leid vil geſpoͤtes vmdo kleid. Vnd in ð nacht do war1 lieb her: ſant martin verzuckt.ſuoſahe vnſern herꝛen iheſum cri-
m ſitzen vñ die engelvm̃ jn ſteen9 vnſer herꝛ het das kleyd an dz
armen menſchen gegeben het15 vnſer herꝛ ſpꝛach zů den enge-tin mit dẽ kleid hat mich ſant mar-
gekleidet ð noch vngetaufftiſt.zds ſant martin hoͤꝛet vñ widasd kam. do ward er gar fro.dancket got. vnd nam jn wun-denen vnſerm herꝛen. vnd do zo-vo: ſich aber bas von ð welt deñw g. and do er bey zweintzig iarenge doließ er ſich taufen. Vñ pflajar dmocht der ritterſchaft zwey(Siber m ein anð herꝛ gebeten ·pi den zeiten hůübe ſich ein bakoſtre vnd ſtreytten. do gele bet ðlech graffen ritteren vnnd auchſn Deen groſſen ſold. dz ſʒ im hulfm do nd do ſy ʒů ſant martin kammim ſprach er gätigklich Ich wiltes tut reiten wann ich will gotnem 58 ſein. den hab ich mir zů ei-get nen außer woͤlet. Vund doNi man es dem keiſer der ſpꝛach.tm witer darum̃ das da dich hůdas du nit erſchlagẽ wer
blat
deſt wann du biſt ein ag man. doſpꝛach er du ſpꝛichſtes ſey mein ʒagheit. ſo tut es der goͤtlich glaubdarumb wil ich mit dir vñ dich ſehenlaſſen daz ich gar kuͤn vñ auch garſtarck bin. vñ wil in dem namẽ iheſu criſti mit dir reitẽ nit gewapnetvñ wil weð helm noch ſchilt habẽzů ſchirm. vñ wil mit meines herꝛẽcreütz durch allemein veind dꝛingẽon ſchaden. Do ſpꝛache der keyſer.das můͤſt du ye thůn do vndſtůndgot den ſtreit vnd die not durch ſeinen diener ſant Nartin. vñ erga-ben ſich dẽ keyſer allſein veind. vndſy wurden fro. do ließ ſant Mar-tin von aller ſeimer ritterſehaft. vñkame von vater vñ von muͤter.¶ Nun was ein biſchoff inð ſtatbetania der hieß hylarius. vñ ſantmartin kam zů im. do ward er fio.vnd über kam in über daz er acolli-tus wurde do lebt er tugentlichenmit jn in dẽ hoff das er ſnen gemeynigklichen lieb was. do war de jmvõ got kundt gethon das er heym
zů ſeinenfreünden ſolt fat en. dʒ ſa-
get er dem biſchof. das wz jm leydvñ bate jn das er het wid keme. doſpꝛach ſant martin · Ich we ſ woldas ich auff dẽ weg vil leydẽ muͤß.das geſchahe. wann do er auf denweg kam do fiengen jn die moͤddervnd griffen jn veintlichen an. eyn-er kame mit einer ackſt vnd woltein do durch ſeyn heyliges haubtehaben geſchlagen. do was der all-mechtig ewig gott mitt im vnnd
behuͤtet jn. do legten ſy jn gefangẽ.