speiß. vnd do sich hylarion vmbkorte vndden tisch mit schönem brot vnd mit weinvnd mit andern guten trachten also wofbereyt sahe do lachet er vnd sprach hewherr teufel je seind hie koch gewesen ich istewer speiß nit vnd zehand was d vnremkoch vnd der tisch verschwunden, mit soli-cher manige rley versuchung ward er vodem teufel gar offt vnnd vil angefochtendas er me verzagte noch verzweifeltT Die köment moͤrder tzuͤ dem heyligenvater hylarion vnnd wolten in beraubethabent do bekeret er sy mit seiner heyligenlereNun was sein wonung nahet bei demmoͤr do het er ein zell gemachet von laubedie was nitt mer dann vier fuͤß lang vndfunf hoch vnnd was mit binczen gedecketnun fuͤget es sich das sein dye schacher ge-war wurden vnd begunde sy ser muͤen dzein achtzehen ianriger iungling so nahenthet bei in in der wuste gehauset vnnd dazer sy nit vörcht. Nun kamen sij eines tagstvmb vesper zeit dar vnd suchten in vnndgiengen die gantzen nacht vmb die czelledas sy weder in noch die zell kunden vindenvnd do es fruͤ ward vnd die sunn aufgieng
do funden sy in vnd huͤben in und sprachen zu imwie woltest du thun wann schacher zu dir kannen vnnd dich viengen Wosprach er zu in Wernichez dan got hat vn̄kein gut hat vnd nackent an gewand ist-der sol keinen schacher fürchten. do sprachen sij aber zu im vnd wie dann ob sij dichczetod schlugen. Do antwurt in hylarionVnd sprach Ich fürcht keinen tode wannich bin bereyt zesterben vnd den tode zuleiden vnd do die schacher sein starcke ge-lauben vnd se in festes hertz an got sahen.do nam sy groß vrunder daz ein so iungerman beyde die wuste vnnd das hert lebenmocht erleiden vnd veriahen im do daz sijalle die nacht vmb wären gangen vnd innie kunden vinden Vnnd von dem tagedo wurden sij im heimlich vnnd ijr vil bekerten sich von seiner lere von dem süntlichen leben zu got dem allmechtigen vnndwurden do von dem heyligen mann hy-larion verwandelt das die leüte von demland beguuden zu in geen vnd sich begunde ein grosse bruderschafft von münchenzesamlen die sich von seiner lere von derwelt zu got kerten vnd also was er zwaiundzweinczig iar in der wuͤste das er demland von seinem heyligen leben wol warBe bekant aber er begeret nit das gott etwas czaichen durch in chant-doch so woltegot nit lassen er wolt sein heyliges lebenmit manigerley zaichen bewären Vnd also der heylig vater anthonius egipten inder selben zeit zierte mitt seinem heyligenleben vn̄ mit vil mangerley grossen wuder zaichen also wolt er auch das thebaida has land von dem heyligen mann hij-lation wurd erleuchtet durch seine zaichenVnd das erst zaichen das der allmechtigeewig got durch seinen lieben diener santhijlarion thet das sunget sich also wie danhernach geschriben steet