aftuater einer Der heylig vater johannes het auch die genad von got es wärnHerrn oder arm leut die zu im kamen vaner wolt so sagt er ijr jetlichem wamit be-kumert vaz sein hertz. Er sagt auch dieheimlicheit etlichen in welchen sünden sijwarent vnd straffet sij gutlich vnnd manet sy zebeichten vnnd zu warem rewenvnd gnug thunß Es rinnt ein groß wasser durch egiptendaz heijst nilus wann das ergeuste so tuͤtes grossen schaden das weissaget er dickevor soes ergiessen wolt vnd warnet dieleut. Er saget auch wann hungerige iarwolten koomen oo so die pestekenz wolteregieren an vihe oder an menschen vndsaget dann die sach wamit oder von welcher sind es die leüt verschuldet hete. Erhet auch die gnade: kein siechtag so großwas er buͤste in den leuͤten vnd hielte fichdoch also demutigkliche darunder das erkein hoffart darunder empfieng wann erließ sich selten die leut sehen die czu im gefurt wurden vmb gesundtheyt. vn wanetwar kam der siech was so segnet er oͤlevnd wer sich damit bestrich der ward ge-sund Vnd also füget es auf ein zeit dz eines hohen herrn fraw erplindet Do bat sijiren wirt das er sij füret zu dem heyligenvater iohannes- wann sij het keinen zweifel kam sij zu im sij wurd gesund Do sprache er man gehort doch nie das er frawenwölt sehen in fünfzig iaren. Do bate syin das er zu im fuͤt vnd in bant das ei gotüber bresten aren bant, do der herr zu jin kame vnd im saget seiner frawen gebrestenvnd kranckeit vnd in bat das er got ubersy baͤt Do gesegnet er ein wenig oͥt vnnddo die fraw domitt dije augen bestrich dogesahe sij czehannd also wol als ob sij nieblind waͤre worden& von seinem heyligen leben vn von manigen grossen zaichen die got durch in that die über alles egi-pten offenbar seind dauon lang cresagenwaͤr das wölken wir lassen beleiben. vii

wollen sagen das wir selber von im gesehen haben vnd anch von ym gehört. Dnser waren siben die mit einander giengetvnd zu ym kament vnd do er vnß gartigklichempfieng vnd etlich sunderlichengrüsten do baten wir in das er vnß tzumersten sein segen gäb e e das wir nidersessen. do fraget er vnß ob keiner vnd vnnijein priester wäre. Nun was einer vndervnß der was der iungst vnder vnß vnndwolt die weihe von grosser dem tigkeijtverschwigen haben wan er so heilig leijtbegert tzesehen vnnd datumb das er alsoverr kommen was. do vorcht er das manijm zeuil eren fur die andern erbut vn dekeiner das wolt veriehen do zaiget er miteinem vinger auf in vnd sprach zu im-bist ein ewangelier vnd do er des gleichethet als ob er lauge wolt do grif er zu devensterlin auß vnnd nam sein hand vndküsset sij im vnnd sprach, O mein kind dusolt die gotes genad nit verlaugnen dasdu durch das gut nicht in das ubel fallestvon demutigkeyt in dije vnwarheyt Essei rmb das übel oder vmb das gut wanalle vnwarheijt warumb die geschicht konmet nit von got. vnrò do der evangelierdie red erhort do enpfieng er die strafunggar gütlich von ym. Vnnd darnach do ervnß seinen segen gab vnd wir vnser ge-bet gesprachen als geistlicher leut gewonhayt ist die zu einander köment. Do wasein bruder vnd vns& het den drittangigenritten vnd hetten gar groß arbeit mit imauf dem weg gehebt-also sagten wir demvater seinen siechtagen vnd baten in daser ihm hulf mit seinem gebet Do sprach erzu dem siechen bruder du wilt ein notturftvon dir werffen du solt wissen als de leibvnseüberkeit wirt abgeweschen mit wasser also werden der sele masen abgewe-schen durch siechtänglich kestigung vnd doer vns vil von d sele nutz gesaget do seg-net er ein wenig ƒ vns gables ꝺem siechenbruder vn̄ da er sich domit bestrich ꝺo wz