CEs was in dem selben land einigar reicher edler herr der het sant benedicte garlieb vmb sein heyligheyt, do het in benedi-ctus gar lieb vmb sein götlich leben. Nunfuget es sich zu einer zeit daz des selben eenchen herrn hausfraw eins iungen kindesge nesen was vnnd in der kindbedt do fürder teufel in die frawen vnd in das kindewann in muͤet sere die liebe vnd die trewdije sant benedictus vnd der herr zesamenheten. Nun was des herrn iamer vnd derfreunt vnd darzu aller dern die da warntalso groß das es vnsäglichen was vnd doch für er mit ganczem glauben zu sant benedicten vnnd klaget im sein hertzenlaidvnd bat in durch alte trev vnd liebe daser mit ym heim für wan er het kein zweifel er helff yr wol vnd auch im von seiner geschwerd-als er auch man gem het geholffen do warde benedictus innigklichenmit ym weinen, vnd für mit im vnnd erloenset die frawen vnd das kind von dem teüfel vnd machet dem herrn vnd den freun-den grosse freud. Nun was maurus wanbenedictus von dem kloster fur dye weilenpfleger vnd meyster über alles kloster vnndthet man durch in was er gebot recht alsob es der heylig vater benedictus felb hetgeheyssen. Nun füget es sich einer zeitdas der heylig benedictus mit einem herrenauß was gefaren als vor hie ist gesagt diemaurus mit den brudern zufeld was gan-gen do bekame in ein man vnnd sein haußfrau die heten ein kind das wz etwan manig iar alt vnꝺ was lam geborn vnd wasauch ein stumm das es bei allen seinen ta-gen nie fußtrit gethet noch nie wort gesprach. Vnd da der man vnd die fraw mantum ersahent wan sij suchten villeicht benedictum do gedachten sij villeicht an diezaichen die maurus mit sant benedicten gethan het an dem kind in dem wasser vndander vijf zaichen die sant benedictus be-gieng. do auch maurus bey was. Vnd dalegten sy das kind für mautum vnd vielen

im zefussen vn̄ schrient in an mit großemiamer vnd weinen vn̄ sprachen also zu imVwee maure getrewer gotes knecht vn̄ein iunger des heyligen vaters sant benedicten nun erbarm dich über vns vn̄ ubervnser kind wann wir haben ganz keinenzweifel-was du got bitest er gewere dichdes durch dein heyligesleben vnd andechtiges gebet vn̄ durch des reinen leben desheyligen vaters sant benedicten do erschract er ser vnd wolt sein geslohen vn̄ schry mit lauter stijmm vnnd sprach O veeich bin ein sünder ich bin nitt ein solicherman der sich solliches wercks sol anemendas ist ein werck der zwelfpoten vnd an-der volkömner leijt-do huben in die frawevnd der man bey den fuͤssen also hort daser in nit entgeen mocht vn do er sich vastwöret do batten in dye münch das er gotüber das kind bant wann sij erkanten wolein volköm en seben Da mochte er es denbrudern nit versagen vnd gieng in den korfur den altar vn thet ein andechtiges ge-bet mit innigklichem weinen zu got vnnsda er lang gebetet het do gieng er hin vn̄nam die geweichte stol die er anseinen halstrug mit der er des selben iares zu einemewangelier geweicht was worden vnndkniet nider fur das kind vnnd sprach alsoOherrihesu criste ich erman dich 8 wortdie du zu dein iungern sprachest/ Furwarfürwar was je in meinem name bege rendas gelaubent das das beschichte Also erzaig herran vnß dein genad gegen deinenvnwirdigen knechten vn haft stat die selbewort die du czu vns allen hast gesprochenVnd do er das gebet gesprach do nam derheylig maurus das kind bey seiner handevnd sprach in dem namen der heyligen trifaltigkeit stee auf dein fuͤß vns lob got vn̄Sanck ȳm seiner genaden. Vnd zehand dastünd das kind auf vnd gieng von einemczul dem andern vnd sprach. Ach gesegnetsey der schoͤpffer aller creatur vnnd gelobet der mich hatt gesund gemachet durch