T'Wasso grosse czaichen thaͤt. Nun suͤget es sÿchdas abbt maurus wider heim kam do be-gund er fleißigklich mitt sorgen tag vnndnacht leren vnd weisen vn ermanen seinbruder wie sy ordenlich vnd recht nach gotes willen solten leben er sagt in stätigklichen wie manigfaltige des teufels langenwaͤrent darumb solten sij alſeczeit gegenm bereyt sein. Es begunden auch leut vonden landen edel vnd vnedel zuijm komenvnd irre kind in sein meysterschafft gebendas in kurczen zeiten xl. vnnd hundert munich do warent do machet maurus vnd ƒconuent ein gesecz das der münch nit mersolten werden dann viertzig vnd hundt.die den orden anerugent. Vnd do der heijlig lorius der stiffter des klosters der alsosaͤliklich zwelf iat in dem orden gelebt hetdo nam in got in& z ewig leben von disemellend-Vnd wie volkomen sein sune in denorden ward das saget diß bſch hernacheNun in der Zeit do das alles ergienge doverschied der tugenthafft theodoricus derkünig von diser welt nach dem als er dazkünigreich vierzehen iar mit eren vn̄ mitwirdigkeijt wol geregieret het-do besalheer das künigreich theobaldo seinem liebesun. Da thet der selb künig als sein vaterhet geheijssen vnd hett große liebe vnndheimlicheyt zu dem heyligen abbt mauro.vnd bat in ernstlich das er zu ihm füre vndsendet ihm was er begeret(Vnd auf einzeit do kame der kunig theobaldus selb indas kloster vnd do er von mauro vnd vondem conuent erlich ward empfangen Dothet er auch als sein vater het gethan vn̄opfert auf den fron altar zwai grosse 80fer mit allen den rechten so darzu gehortevnnd darnach kürczlich do schied er von dieser welt on leiberben. Nun warde ein ho-her herr zu einem küng ervoelt ꝺ hieß lattarius vnd do ꝺ den guͤten leimat erhortevon mauro vnd seine conuent da gewaneer noch mer genas zu in vnd zu dem ganz
C.J.blaten gotzhauß dann sein vorfarn hetten ge-hebt vnd sandt nach mauro wann ijm ge-uiel sein rat vnd weißheyt gar wol. Nunfuget es sich das maurus zwen brueder zudem kunig lactario vni ernstliche sachsendet vnd ꝺo der kunig sy geeret datum syin baten do fraget er sij ob sein vorfarentheodoricus vn̄ theobaldus das gotzhaußmit etlichem guͤt begabet heten. do sagtenmym die bruder was yed' doͤrfer vnd eygenschaft daran geben het. Do sprach der kü-nig zu im so sol auch daz gotzh auß von vnser hand begabet werden ich habe es baßan gut vnd angewal: dann mein vorfarndes ich zu got ein gut getrawen hab vnndfur darnach kürtzlichen in die stat andeganis vnd embot mauro er wollt in vnd seinkloster besehen, da embot er im wider dazer kam als sein will waer/ Da kam der kunig lactarius mit lüczel leuten vnnd da ervon dem mauro vnd von hen conuent em-pfangen ward als sein künigklichen erenwol gezam da gabe er dem gotzhauß eingroß eygen das was balsum genant vndein reiches dors das hieß languelde vn̄ gabauch über das sein kumgreiche brief. Derheylig maurus bat auch des selben tagesDen kúnig das er an dz gotzhauß ein handfestung gaͤb wann er sturb daran keiner seiner nachkomen oder bischof das kloster monchten itren. vnd da er das willigklich taeda besalhe er sich in ijr gebet vn empfiegden segen von mauro vnd schied hinvoegDarnach vnd dz kloster wol begabt wasvnd maurus mit sein brudern in gotes liebe lebten. nam maurus vast ab ꝺas er wenig do auß gieng. da saczt er ein schafnerder des klosters nucz warb vnd was er angebet vnnd geijstlichen uͤbungen fleißigevnd emßig über sein brud waren xxxviii.hinein kommen Da nahnet die zeit die imbenedictus het weißgesagt nach lx-iarennach dem er in den orden kam so wurd ingot seiner arbeit belonen darnach begund es